ARBÖ: "Schnee-Not-Set" gegen Schneemassen

Wien (OTS) - Der ARBÖ rät allen Autofahrern dringend, sich gegen die prognostizierten massiven Schneefällen zu wappnen. "Wer sich rechtzeitig und strategisch darauf vorbereitet, ist jedenfalls auf der sicheren Seite", empfiehlt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Der ARBÖ-Pannendienst hat bereits die höchste Bereitschaftsstufe ausgerufen, den Pannendienst kräftig aufgestockt und alle Reserveeinsatzkräfte mobilisiert. Die ARBÖ-Pannenfahrer stehen Mitgliedern rund um die Uhr in ganz Österreich unter der Pannen-Notruf-Notrufnummer 1-2-3 zur Verfügung.

Aufgrund der derzeitigen Schneefälle haben die ARBÖ-Pannenhelfer momentan in der Steiermark und Kärnten alle Hände voll zu tun. Die häufigsten Einsätze der ARBÖ-Pannenfahrer: Starthilfe, eingefrorene Autos und Unfälle aufgrund vereister Schneefahrbahnen. Die Einsätze haben sich durch die extreme Schneelage dort verdreifacht.

Da in den nächsten Tagen vor allem auch in der Ost-Region mit ungewöhnlich starken Schneefällen gerechnet werden muss, fordert der ARBÖ alle Autofahrerinnen und Autofahrer auf, sich schon jetzt darauf einzustellen. Drei wichtige Schnee-Tipps hat der ARBÖ parat: Das Auto mit einem "Schnee-Not-Set" auszurüsten, es schneestrategisch günstig einzuparken und beim Ausschaufeln nicht auf tückische Fallen zu vergessen. Die drei Schnee-Tipps im Einzelnen:

Schnee-Tipp Nr. 1: Das "Schnee-Not-Set"

"Das 'Schnee-Not-Set' hilft, einen Stau im Schnee möglichst gut zu überstehen. Folgende Gegenstände gehören unbedingt dazu", so Rernböck.

  • Decken und/oder zusätzliche warme Bekleidung
  • Eiskratzer
  • Handbesen
  • Handschuhe, die beim Schneeabkehren, beim Anlegen der Ketten oder beim Reifenwechsel gegen Kälte schützen.
  • Heißes Getränk in Thermoskanne und etwas Proviant, vor allem bei Fahrten außerhalb von Ortsgebieten.
  • Scheibenfrostschutz nachfüllen plus Reserve mitführen
  • Schneeketten
  • Schneeschaufel
  • Sprit: Auto möglichst vollgetankt halten, um bei Notstopp Autoheizung weiter betreiben zu können
  • Große Taschenlampe einpacken, falls man in der Nacht Ketten anlegen muss.
  • Winterreifen spätestens JETZT montieren.

Schnee-Tipp Nr. 2: "Schneestrategisch" einparken

Bereits vor den Schneemassen beim Einparken "schneestrategisch" denken: Falls möglich das Fahrzeug in einer Garage abstellen. Wenn nicht möglich, das Fahrzeug nicht derart exponiert einparken, dass es unter der "Schneepfluglawine" verschwinden könnte. PKW auch nicht gleich nach Kurven einparken, sodass andere Autos, falls sie ins Schleudern kommen, hineinkrachen könnten. "Auch wenn das Fahrzeug bis Montag nicht gebraucht wird, sollte man bereits am Samstag oder Sonntag die ersten Schneemassen vom Auto abkehren, sodass man es in der Früh leichter hat", rät Rernböck vom ARBÖ.

Schnee-Tipp Nr. 3: Schuhsohlen und Radkästen abklopfen nicht vergessen

Das Auto profimäßig vom Schnee befreien: Zur Gänze und nicht aus Faulheit oder Zeitmangel nur "Gucklöcher" freimachen. "Weiters sollten Schneeklumpen, die sich in den Radkästen ansammeln, rasch und regelmäßig entfernt werden, denn wenn der Schnee zu Eis gefriert kann dies den Lenkeinschlag behindern und zur Unlenkbarkeit des Fahrzeuges führen", warnt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Nach dem Schneeschaufeln nicht auf sein eigenes Schuhwerk vergessen: Schnee abklopfen, der sich unter den Schuhsohlen gesammelt hat und nach dem Einsteigen für "Rutschgefahr" auf den Pedalen sorgen könnte.

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