VSStÖ: Studienbeitragsverordnung: Nicht am kranken System herumdoktern

Verbesserungen durch Druck der Studierenden sind zu erkennen

Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) sieht in der Änderung der Studienbeitragsverordnung deutliche Verbesserungen für Studierende. "Es ist eine Frechheit, dass Studierende bei der Befreiung von den Studiengebühren bis jetzt diskriminiert wurden, wenn sie mehr als einem Studium nachgingen. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass dies auf Pochen der StudierendenvertreterInnen berücksichtigt wurde", so Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****

"Selbst wenn Studierende von den Gebühren befreit sind, müssen sie diese am Anfang des Semesters auslegen, und bekommen sie erst später refundiert, das sollte dringend in der Verordnung zu Gunsten der Studierenden verbessert werden."

"Statt an einem kranken System herumzudoktern, wäre es für alle Beteiligten die beste Lösung, die Studiengebühren vollständig abzuschaffen. Im Gegensatz zur Illusion der Rektoren und der ÖVP tragen diese nämlich nicht zur finanziellen Rettung der Universitäten bei, sondern halten vor allem arbeitende Studierende und Studierende aus bildungsfernen Schichten vom Studieren ab", so Wollner abschließend. (Schluss) up/cv

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