FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Auch für Hauptverband wird Missbrauch endlich Thema

Warnungen und Voraussagungen der Freiheitlichen bisher in den Wind geschlagen - Kostenexplosion durch Rezeptgebührenbefreiung gibt allerdings Anlass zu Sorge

Wien (OTS) - Es zeige sich wieder einmal, wie unüberlegt die Bundesregierung Maßnahmen setze, da die Rezeptgebührenbefreiung nun nicht, wie ursprünglich erwartet 37, sondern 77 Millionen Euro koste, beanstandet FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Schon vor der Einführung der Obergrenze habe sie mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche Maßnahme nur in Begleitung mit dem Foto auf der e-card kommen könne, andernfalls würde dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

"Die jetzt vom Chef des Hauptverbands, Hansjörg Schelling, dargelegten Zahlen übertreffen leider unsere Befürchtungen bei Weitem. Dass rezeptgebührenbefreite Personen doppelt so viele Medikamente brauchen, veranlasst nun selbst den Hauptverband auf möglichen Missbrauch hin zu untersuchen", sagt Belakowitsch-Jenewein. "Wenn die Verantwortlichen in Regierung und Hauptverband auf uns Freiheitliche gehört und unsere Warnungen ernst genommen hätten, wären den Versicherten viele Kosten erspart geblieben", hält sie abschließend fest.

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