Landesholding: Rohr fordert Rücktritt von Martinz als AR-Chef

SPÖ-Chef: Kontrollrechte systematisch beschnitten - "Hypo-Kriegsgewinnler" offenlegen

Klagenfurt (OTS) - Kärntens SPÖ-Chef Reinhart Rohr warf am Mittwoch Josef Martinz vor, seine Pflichten als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Landesholding massiv verletzt und die Kontrollrechte der SPÖ-Mitglieder in der Vergangenheit systematisch beschnitten zu haben. Konkret seien wichtige Unterlagen per orange-blau-schwarzem Mehrheitsbeschluss - wenn überhaupt - lediglich im Vorstandssekretariat der Landesholding zur Einsicht aufgelegen. Der ÖVP-Chef habe hier einmal mehr wissentlich als "Marionette" von Orange-Blau agiert. Zudem verstricke sich Martinz zunehmend in Unwahrheiten betreffend die Causa Hypo. So habe er sein protokollarisch dokumentiertes Wissen um die geheimen Investoren vor laufender Kamera bestritten (!). Rohr fordert deshalb den sofortigen und endgültigen Rücktritt von Martinz als AR-Chef.

Des Weiteren verlangt der SPÖ-Chef von Martinz die sofortige Offenlegung der "schwarzen Liste" der "Hypo-Kriegsgewinnler". Es werde dem ÖVP-Chef jedenfalls nichts nützen, jetzt "toter, schwarzer Mann" zu "spielen" - ganz abgesehen davon, dass dieser Zustand ohnehin schon politische Realität sei. (Schluss)

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