FPÖ: Hofer: SPÖ-Frauen verweigern Österreichern europaweit erfolgreiches Obsorgemodell

Wien (OTS) - "Man merkt, dass nach dem Christkind nun ein Wahljahr vor der Tür steht. Da beginnt allen voran die ÖVP, sich familienpolitisch für das kommende Wahljahr fein herauszuputzen und exhumiert - wie immer vor Wahlen- die sterblichen Überreste ihrer Familienpolitik. Und schwupp die wupp wird die jahrelange Forderung der FPÖ nach einer verpflichtenden gemeinsamen Obsorge zum diskussionswürdigen ÖVP-Anliegen erhoben. Die soziale Heimatpartei FPÖ hat der Regierung wiedermal Nachhilfe geben müssen, damit etwas weitergeht", stellt der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, NAbg. Norbert Hofer, fest.

Die obligatorische Ablehnung vom Koalitionspartner, der den freien Fall in der Wählergunst schon fleißig übt, kam diesmal aus dem noch sozialdemokratischen Eldorado, Burgenland. Die SPÖ-Landesrätin für Familien- und Frauenangelegenheiten, Verena Dunst, warf sich schützend vor die Scheidungsindustrie und malte einmal mehr das bei SP-Frauen besonders beliebte tiefrote "Gewaltzerrbild Mann" an die Koalitions-Trennwand und warnte eindringlich vor der gemeinsamen Obsorge.

Hofer weiter: "Wie kompetent die von Frau Dunst hoch gelobten Beratungsstellen wirklich sind, zeigen uns nicht nur die von der Volksanwaltschaft aufgezeigten, massiv angestiegenen Beschwerden über Jugendämter, sondern auch die Fälle Luca, Kampusch und Fritzl auf traurigste Weise. Niemand will Kinder gewalttätigen Eltern ausliefern, wirkliche Gewalttäter sollen auch in Zukunft keine Obsorge bekommen und das weiß die Frau Landesrätin sehr genau. Es ist legitim, die verpflichtende gemeinsame Obsorge abzulehnen, die Alternative bleibt uns Landesrätin Dunst aber schuldig. Denn Fußfesseln für nicht verurteilte Väter und eine Verstaatlichung der Familienreste in einer Bürogamie: Mutter, Kind, Bürokrat, wie sie der SPÖ vorschweben, sind in Zeiten höchster Scheidungsraten keine befriedigende Lösung und haben nichts mit Frauenrechten oder Kindeswohl zu tun. Hier wird unter dem Vorwand "Gewaltschutz" Gewalt ausgeübt und uralter ideologischer Fusel in neuen Schläuchen angeboten. Erfahrungsgemäß sind die Jugendämter oft die Konfliktauslöser vieler Scheidungsdramen, weil sie -ideologisch besetzt- viel zu einseitig beraten."

"Ja, Frauen haben bei einer Trennung mit Problemen zu kämpfen, so wie alle anderen daran Beteiligten auch. Väter, Mütter und Kinder leiden unter den seelischen, sozialen und finanziellen Folgen. Da gäbe es einiges zu verbessern", so Hofer, der abschließend meint: "Ich glaube, dass die familienpolitisch antiquierte SPÖ gut beraten wäre, nicht nur den Mist in Gemeindebauten zu suchen, sondern selbst einiges entrümpeln sollte, um wieder Platz für eine Familienpolitik der Gegenwart zu haben. Die gemeinsame Obsorge wirkt sich nachweislich positiv auf Scheidungen aus. Da heute fast jede zweite Ehe geschieden wird, hat die SPÖ die historische Chance, eine moderne Familienrechtsreform zu beschließen, sodass etliche Familiendramen, die aufgrund des veralteten Familienrechtes mit verursacht werden, verhindert werden könnten! Aber dazu ist ein komplexes Denken gefragt, das die Welt der Kinder, der Familie und die guten Seiten beider Elternteile gleichwertig einbezieht."

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