Darabos: Kurs in Richtung Friedensarmee mit Elan verfolgen - Verwaltung straffen

Bilanz über drei Jahre als Verteidigungsminister präsentiert

Wien (OTS/SK) - "Österreichs Bundesheer wird seiner humanistischen Ausrichtung hin zu einer Friedensarmee gerecht", zog Verteidigungsminister Norbert Darabos heute, Montag, im Zuge einer Pressekonferenz Bilanz über drei Jahre im Amt. Der humanitäre Auslandseinsatz im Tschad, die Nulltoleranzpolitik gegenüber Rechtsextremismus, die Ausgestaltung der Bundesheer-Reform und eine schlankere Verwaltung seien die Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit gewesen. Auch konnten trotz der Wirtschaftskrise seit 2007 wichtige Investitionen für die Ausstattung der Truppe und die Infrastruktur getätigt werden - insgesamt in der Höhe von zwei Milliarden Euro. Für das Jahr 2010 gelte: "Wir werden mit Elan den bisherigen Kurs fortsetzen - das heißt, weiterhin die Truppe stärken, die Verwaltung straffen und wichtige Investitionen tätigen", skizzierte Darabos, der in den vergangenen drei Jahren mehr als 100 Truppenbesuche absolvierte, künftige Vorhaben zum Wohle der Truppe. ****

"Wir haben eine Verschlankung der Verwaltung nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis erreicht", verwies Darabos darauf, dass im Rahmen der Bundesheer-Reform in den vergangenen drei Jahren der Verwaltungsaufwand um zehn Prozent verringert werden konnte und bereits 500 Mitarbeiter von der Verwaltung zur Truppe gebracht wurden. Zudem wurden durch Liegenschaftsverkäufe beträchtliche Erlöse erzielt, insgesamt in der Höhe von 67 Millionen Euro.

50 Jahre Auslandseinsatz des Österreichischen Bundesheeres -Nulltoleranz bei Rechtsextremismus

Die Auslandseinsätze des Bundesheeres werden im Jahr 2010 zum 50-jährigen Jubiläum besondere Bedeutung gewinnen. "Weltweit wird positiv registriert, dass ein kleines und neutrales Land wie Österreich an Friedens-Missionen der UNO und der EU am Golan, im Kosovo, in Bosnien und im Tschad beteiligt ist", so Darabos. Bei zwei Einsätzen stellt Österreich gar den Force Commander, dies sei "ein beachtlicher Beweis für Österreichs erfolgreiches Engagement".

Abschließend verwies Darabos darauf, dass es auch in Zukunft kein "Augenzwinkern nach Rechts" geben werde, die Nulltoleranzpolitik beim Anstreifen des Verbotsgesetzes werde konsequent verfolgt. "Wir stellen uns unserer Geschichte und werden dunkle Flecken lückenlos aufarbeiten", so Darabos. (Schluss) as

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003