BZÖ-Haubner kritisiert horrende Verwaltungskosten beim Kindergeld

BZÖ-Familiensprecherin verlangt Abschaffung der Zuverdienstgrenze

Wien (OTS) - Heftige Kritik an den horrenden Verwaltungskosten
beim Kinderbetreuungsgeld übt BZÖ-Familiensprechern Abg. Ursula Haubner. Das BZÖ hat durch eine parlamentarische Anfrage aufgedeckt, dass im Jahr 2008 die Verwaltungskosten rund 15 Millionen Euro ausgemacht haben, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von über 18 Prozent bedeutet. 762.000 Euro kostet die Einführung der zwei neuen Kindergeld-Varianten, 150.000 Euro verschlang die EDV-Ausrüstung des neuen Kindergeld-Kompetenzzentrums. "ÖVP und SPÖ sind dafür verantwortlich, dass das Geld nicht bei den Familien, die es dringend benötigen, landet sondern in Verwaltung und Bürokratie versickert", so Haubner.

Die BZÖ-Familiensprecherin fordert von der rot-schwarzen Bundesregierung die Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld. "Dies wäre das fairste und familienpolitisch nachhaltigste Modell. Dabei würde man viele Verwaltungskosten einsparen und das Geld würde direkt den Familien zugute kommen", betont Haubner.

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