"FPÖ pro Mittelstand" verlangt Bürokratieabbau bei geförderten Krediten

Baron: Große Gefahr, dass Hilfsmaßnahmen bei Unternehmen nicht ankommen

Wien (OTS/fpd) - Die "FPÖ pro Mittelstand" verlangt einen sofortigen Bürokratieabbau bei geförderten Krediten für kleine und mittlere Unternehmen. Karl Baron, der die "FPÖ pro Mittelstand" in Wien gemeinsam mit Barbara Kappel in die Wirtschaftskammer-Wahl Ende Februar 2010 führt, sieht eine große Gefahr, dass die nun beschlossenen Ausweitungen und Erleichterungen bei der Kreditvergabe bei den Betrieben nicht ankommen. "Endlich werden zwar freiheitliche Forderungen umgesetzt mit der Ausweitung der ERP-Kredite vor allem auch im Klein- und Mikrokreditbereich. Es besteht aber die Gefahr, dass die Unternehmen an der überbordenden Bürokratie scheitern."

Baron sieht vor allem die Banken als Bremser: "Immer noch entscheiden sie über das Wohl und Wehe der Betriebe, denn sie sind es, die meistens die Förderanträge für die Unternehmen stellen - oder eben nicht, wenn ihnen die Bilanz nicht gefällt." Die Bearbeitung müsse daher ausschließlich in die Hände des Austria Wirtschaftsservice (AWS) gelegt werden - im Sinne eines "One-Stop-Shop" von der Antragstellung bis zur Auszahlung. "Der Staat hat den Banken aus der Patsche geholfen, aber die geben die Hilfe an die Wirtschaft nicht weiter", kritisiert Baron. Es sei ein eindeutiges Signal, dass mehr als 30 Prozent der Betriebe mit den Finanzierungsbedingungen extrem unzufrieden seien.

Auch die für Förderkredite verlangte Eigenkapitalquote sei für viele Unternehmen eine unüberwindbare Hürde - besonders für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Start-Ups. "Gerade die brauchen aber besondere Unterstützung, weil sie sich in einem hoffentlich bald wieder wachsenden Markt gut positionieren müssen. Die Gefahr der Kreditklemme wird immer größer und bedarf daher sofortiger Gegenmaßnahmen", so Baron. Die Wirtschaftskammer-Arbeitsgruppe habe für den Mittelstand nicht mehr zustande gebracht als einen Tropfen auf den heißen Stein, die Selbstinszenierung von WK-Präsident Leitl uns seinen Kammer-Kameraden als Retter der heimischen Betriebe sei daher geradezu zynisch, so Baron abschließend. (Schluss) hn

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