FPÖ Neubauer: Freiheitliche Impulse brachten Bewegung in festgefahrene Süd Tirol-Politik!

Festumzug zeigte: Wille der Tiroler zur Landeseinheit ist ungebrochen!

Wien (OTS) - "Das Gedenkjahr 2009 war geprägt von einer Welle der Begeisterung für neue Wege in der Süd Tirol-Politik, 2010 wird ein Jahr mutiger Entscheidungen", stellte heute der freiheitliche Süd Tirol-Sprecher, NAbg. Werner Neubauer resümierend fest.

Auch wenn die beiden Landeshauptleute Durnwalder(Süd) und Frattini-Freund Platter(Nord- und Ost-Tirol) in ihren jeweiligen Wahlgängen von der Wählerschaft eine deutliche Abfuhr für ihre Anti-Gesamt-Tirol- Politik erhalten hatten und Van Staa als Landeshauptmann seinen Abschied nehmen musste, im südlichen Tirol sich der dortige Landeshauptmann Durnwalder erstmals nur mit den Stimmen der Italiener die knappe Mehrheit absichern konnte, beteuern die Tiroler Platter und Khol von der ÖVP in einmütiger Monotonie ja weiterhin, dass durch die Europäische Union die Grenzen Tirols nicht mehr bestünden. Andererseits schüttelt die Bevölkerung im südlichen Tirol nur noch den Kopf über derlei blühenden Unsinn.

Neubauer weiter: "Wie die gewaltige Demonstration des Südtiroler Schützenbundes gegen die faschistischen Denkmäler in Bruneck gezeigt hat, ist die Tiroler Identität trotz zahlreicher Unkenrufe aufrecht und ungebrochen. Auch ist der Wille zur Selbstbestimmung und zur Landeseinheit lebendiger denn je", wie der erfreuliche Zustrom bei den Schützen einerseits und der Landesfestumzug in Innsbruck gezeigt haben", betonte Neubauer.

"Mein Dank gilt auch dem 3. Nationalratspräsident Dr. Martin Graf, der mit seinen Ausführungen im Sommer maßgeblich zur Auffrischung der Selbstbestimmungs-Diskussion beigetragen hat", sagte Neubauer. Neubauer sieht sich in seiner Aussage durch eine veröffentlichte Umfrage der Tiroler Tageszeitung bestätigt. Demnach würden sich derzeit 49% der Nordtiroler für ein wiedervereinigtes Tirol aussprechen. Besonders erfreulich, dass sich 71% der 15 - 20jährigen Tiroler für eine Wiedervereinigung beider Teile Tirols aussprechen!

"Damit hat die Tiroler Bevölkerung Nordtirols ein klares Signal für ein gemeinsames Tirol gesetzt", so Neubauer. "Für die Freiheitliche Partei Österreichs ist und bleibt Südtirol eine Herzensangelegenheit", führte Neubauer aus. "Wir werden das kommende Jahr 2010 dem Gedenken an den Tod Andreas Hofers widmen und dabei im Gegensatz zur ÖVP nicht vergessen, dass Andreas Hofer für den Gedanken der Freiheit gestanden ist. "Sein Erbe ist uns Freiheitlichen Auftrag und Verpflichtung zugleich", so Neubauer. Aufgabe wird es sein, zu wichtigen Fragen Tirols eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und einen Blick in die Zukunft zu richten. Es gilt, einen Weg zur Wiedervereinigung Tirols zu finden, auch wenn dieser über Zwischenlösungen wie zum Beispiel eine Art "Freistaat Süd-Tirol" führen sollte.

"Wir veranstalten deshalb eine "Zukunftstagung", zu der schon sehr viele prominente Referenten ihre Zusage erteilt haben", sagte Neubauer. "Es wird spannend zu verfolgen sein, welche Positionen die anderen Parteien, vor allem die ÖVP und die Südtiroler Volkspartei hinkünftig einnehmen werden. Viel ist von ihnen wohl im Sinne der deutschen Südtiroler Bevölkerung nicht zu erwarten. Die Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr - sowohl in Süd- wie auch in Nord-Tirol - werden wohl etwas Klarheit schaffen. "Die Menschen haben es nämlich satt, von der Politik permanent im Stich gelassen zu werden", betonte Neubauer und führte für seinen Vorwurf zwei konkrete Beispiele an:
Die Frage der Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung, die von Khol(ÖVP) gefordert, aber in der Folge nie umgesetzt wurde. Nun wurde sogar ein Antrag der FPÖ im Nationalrat abgelehnt, obwohl dieselbe Forderung plötzlich auch LH Durnwalder schriftlich erhoben hatte.

"Ähnlich war das Vorgehen bei meinem Vorschlag zur Einführung einer Staatsbürgerschaft für die österreichische Minderheit in Süd Tirol", stellte Neubauer fest. "Während die Vertreter der SVP Theiner und Brugger diesen Vorschlag begrüßten, wurde wenig später im Südtiroler Landtag ein entsprechender Antrag abgelehnt", sagte Neubauer. Es müsse nun endlich Schluss mit dem Herumlavieren sein. Die Menschen Süd-Tirols werden sich mit dieser scheinheiligen Politik ab sofort nicht mehr abspeisen lassen, sondern eindeutige Beschlüsse einfordern.

"Tirol hat Staatsmänner verdient und keine Politiker, die nur von einer bis zur anderen Legislaturperiode denken und dieses schöne Land und seine tüchtigen Menschen um 1,7 Mio. Euro Abdeckung von Parteischulden in "Raffl" Manier verraten und verkaufen", so Neubauer abschließend.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004