ÖAAB Wien: Landesobmann Tschirf zieht positive Bilanz

Anstrengungen 2010 erhöhen

Wien (OTS) - "Das Jahr 2009 war aus der Sicht des Wiener ÖAAB ein gutes", bilanziert der Landesobmann Matthias Tschirf prinzipiell positiv über das auslaufende Jahr. "Neben den achtbaren Ergebnissen unserer Gemeinschaft bei der AK-Wahl, bei der es gelungen ist unter schwierigen Bedingungen zu reüssieren, und den Personalvertretungswahlen, wo ein exzellentes Ergebnis noch übertroffen wurde, ist es auch gelungen die Diskussion über neue Themen zu eröffnen." Ein Beispiel hierfür sei die Diskussion um die neue Form der Arbeitszeitvergütung, dem Zeitwertkonto. "Die Forderung, dieses analog zu Oberösterreich beim KAV und den Wiener Linien ein zu führen, kann ich nur noch einmal bekräftigen", so Tschirf.

Arbeitsmarktpolitische Forderungen erneuert Für das Jahr 2010 sei allerdings ein Mehr an Anstrengungen nötig, um die Situation am Wiener Arbeitsmarkt in den Griff zu bekommen, wiederholt Tschirf. Konkret stelle sich der Wiener ÖAAB vier Punkte vor, die einerseits den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Mehrwert bringen und andererseits zur Entspannung der Lage am Arbeitsmarkt beitragen sollen. "Mit der "Wissenscard" soll jedem Arbeitnehmer die Möglichkeit geboten werden, sich während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses weiter zu bilden und so Arbeitslosigkeit zu verhindern," so Tschirf, allerdings müsse es hier eine Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Arbeitnehmern und dem AMS bzw. dem waff geben, um zu guten Ergebnissen zu kommen.

Die Forderung nach einem "Wiener Blum-Bonus" erneuert der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB, LAbg. Alfred Hoch, der in diesem Zusammenhang auf die Problematik der überbetrieblichen Lehrwerkstätten hinweist. "Die Anstrengungen für die Suche nach betrieblichen Lehrstellen muss deutlich verstärkt werden, denn diese Lehrstellen sind es, die am Ende des Tages Nachhaltigkeit bringen für junge Menschen", so Hoch. Des Weiteren fordert Hoch ein Umdenken bei der Flächenwidmung und Ansiedelungspolitik. Ansiedelungswilligen Unternehmen müsse unter die Arme gegriffen werden, bzw. mit einem zeitweiligen Erlass der Kommunalsteuer, so Hoch weiter. "Denn die Unternehmen und Betriebe sind es, die gleichzeitig Zukunft für unsere Jugend und den Wirtschaftsstandort Wien bringen", so Hoch.

"Der Wiener ÖAAB wird auch im Jahr 2010 die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestmöglich vertreten", so der Landesobmann des Wiener ÖAAB, Klubobmann Matthias Tschirf, abschließend.

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