BZÖ-Petzner sieht Zerstörungsversuch des BZÖ als gescheitert an und zitiert Strache: "Der Parteichef bin ich."

Scheuch ist degradiert und hat auf Bundesebene nichts mehr zu melden - BZÖ wird Kärnten auch ín Zukunft vertreten

Wien (OTS) - "Der Versuch, das BZÖ zu zerstören, ist gescheitert!", kommentierte BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Chef Josef Bucher den Putsch der Gebrüder Scheuch und verwies in diesem Zusammenhang auf Umfragen, wonach das BZÖ in der Wählergunst nichts verloren hat, währenddessen die FPÖ mit der Fusion mit dem illegalen FPK nicht gewinnen konnte. Umso mehr bekräftigte Petzner die Forderung nach einer Urabstimmung beim Landesparteitag am 16. Jänner, "weil alle Mitglieder über den Kurs entscheiden sollen!" Den Verlauf der Unterschriftenaktion des BZÖ dazu bewertete Petzner als "sehr positiv."

Die Warnungen des BZÖ vor der Fusion mit der FPÖ sieht Petzner durch Aussagen von Strache im heutigen Kurier bestätigt. Petzner: "Wir haben immer davor gewarnt, dass mit der Fusion das Ende der jahrzehntelangen Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Freiheitlichen in Kärnten droht und Kärnten auf Bundesebene nicht mehr, sondern weniger Gewicht bekommt. Genau diese Warnungen bestätigen sich nun, denn Strache erklärt im heutigen Kurier wörtlich: Scheuch hat die Rolle des Landesparteichefs der Freiheitlichen in Kärnten, nicht mehr und nicht weniger. Der Parteichef bin ich." Petzner dazu: "Scheuch ist damit degradiert und hat auf Bundesebene nichts mehr zu melden, sondern der Wiener Strache entscheidet über Kärnten! Die gesamte Kärntner Landespartei ist an Strache verkauft und verraten worden! Genau davor haben wir immer gewarnt!"

Der BZÖ-Generalsekretär verspricht: "Wir werden Kärnten auch weiter bundespolitisch vertreten!" Das BZÖ habe auf Bundesebene etwa immer massiven Widerstand gegen ein Erstaufnahmezentrum in Kärnten geleistet und "wir werden im Interesse Kärntens auch weiter dagegen kämpfen", versprach Petzner und weist Aussagen Scheuchs zurück, der sich in einem derartigen Argumentationsnotstand befindet, dass er sogar so weit geht, dem BZÖ vorzuwerfen, es würde für Angriffe seitens der Bundesregierung gegen Kärnten sorgen. "Das ist schon fast skurril. Denn genau der gleiche Scheuch hat vor wenigen Tagen noch gesagt, das BZÖ habe auf Bundesebene keinen Einfluss!"

Ziel des BZÖ für 2010 ist auch, wie geplant auf Basis der zehn rechtsliberalen Grundsatzpositionen das Grundsatzprogramm des BZÖ fertig zu stellen. Petzner erinnert diesbezüglich auch, dass Uwe Scheuch den zehn rechtsliberalen Grundsatzpositionen seine Zustimmung im Vorstand erteilt habe.

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