LR Josef Martinz hat Konsensgruppe eingeladen

Die Zeichen stehen auf Annäherung. Nur gemeinsam ist eine Ortstafel-Lösung in Kärnten möglich

Klagenfurt (OTS) - LR Josef Martinz hat noch vor Weihnachten die Vertreter der Minderheit und der Konsensgruppe zu einem Gespräch eingeladen. "Nur gemeinsam können wir die Ortstafelfrage in Kärnten lösen. Dazu gehören Annäherung und Gespräche", hält LR Martinz nach dem Treffen mit Marjan Sturm (Zentralverband), Bernard Sadovnik (Gemeinschaft Kärntner Sloweninnen und Slowenen), Heinz Stritzl (Plattform Kärnten) und Josef Feldner (Kärntner Heimatdienst) im Büro von Martinz fest.

Er, Martinz, unterstütze die positiven Kräfte der Konsensgruppe, die an einer Lösung im Sinne eines Grundkonsens? aller Parteien und Minderheitenorganisationen arbeiten. "Wir müssen weg von der reinen Ortstafeldebatte hin zu einer breiten Arbeit für die Verständigung", so Martinz. So hätten sich die Gesprächspartner auch für zukünftige Interregprojekte und ein grenzüberschreitendes Politiker-Treffen ausgesprochen.

Thema des Gesprächs war auch die Einbindung des Kärntner Heimatdienstes in die Vorbereitungen der Jubiläumsveranstaltungen 2010. Der Heimatdienst ist von Anfang an für ein geeintes Kärnten gestanden und hat die Ereignisse von 1920 maßgeblich zu einem guten Ausgang für Kärnten geführt. Bekanntlich habe der Landeshauptmann auf Zurufen von Abwehrkämpferbund Schretter den Heimatdienst von der Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung ausgeschlossen. Dieses Verhalten sei nicht zu akzeptieren und hätte nichts mit Heimattreue oder Vaterlandsliebe zu tun. "Ich appelliere noch einmal an die Vernunft: Nur das Verbindende hat ein geeintes Kärnten möglich gemacht", so Martinz. (Schluss)

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