Windbüchler-Souschill: Keine Verschärfungen beim Zivildienst

Krankenstandsmissbrauch laut Trägerorganisationen kein Problem

Wien (OTS) - Als Farce bezeichnet die Grüne Zivildienst-Sprecherin Tanja WIndbüchler-Souschill Fekters Vorstoß, Zivildiener sollen nicht mehr als drei Tage am Stück krank sein dürfen. Noch dazu, wo alle Trägerorganisationen unisono festgestellt haben, dass es kein Problem mit Krankenstandsmissbrauch gebe. "Was es braucht, ist ein Zivildienersystem, das abgesichert und vor allem planbar ist für die jungen Männer und keine Krankenstandsdebatte. Auch braucht es das klare Bekenntnis der Regierung, das Hifesystem zu unterstützen und finanziell abzusichern, anstatt die Zivildiener als Missbrauchsfälle zu denunzieren", so Tanja WIndbüchler-Souschill. "Im übrigen: Ein Krankenstand ist ein Krankenstand und der Zivildienst ist rechtlich zeitlich bindend. Jeglicher Gesetzesentwurf zur Schlechterstellung der Zivildiener ist aufs Schärfste abzulehnen!"

Das Sozialsystem ist von den zwangsverpflichtenden Zivildienern abhängig. Der Staat hat mit diesem Zwangs-System für junge Männer eine Lücke im Hilfesystem geschlossen, das der Republik viel Geld erspart. "Fekter geht in der üblichen Weise vor: Sie präsentiert keine Lösungen, sondern versucht bestimmte Gruppen, diesmal die Zivildiener, als Sündenböcke hinzustellen", so Windbüchler-Souschill.

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