Für mehr Patientensicherheit

LR Kaiser: Patientenverfügungen sollen künftig auf elektronischer Gesundheitsakte (ELGA) ersichtlich sein

Klagenfurt (OTS/LPD) - Mit seinem heutigen Vorschlag möchte Kärntens Gesundheits- und Spitalsreferent LR Peter Kaiser sicherstellen, dass Patienten die größtmögliche Gewissheit bekommen, dass ihre Wünsche im Ernstfall auch respektiert werden und dass das medizinische Personal in Notfällen sofort über eine etwaige Patientenverfügung informiert ist. Patientenverfügungen beinhalten Informationen darüber, welche medizinischen Behandlungen im Ernstfall vom Patienten abgelehnt werden. Diese Erklärung soll für den Fall gelten, dass der Patient bei seiner Einlieferung in ein Krankenhaus nicht mehr kommunizieren kann.

"Ich denke, es wäre sinnvoll, Patientenverfügungen zukünftig auf der derzeit im Entstehen befindlichen Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) zu speichern", erklärte Kaiser. Der Gesundheitsreferent wird in der nächsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission einen diesbezüglichen Antrag einbringen.

Wenig sinnvoll, so Kaiser, wäre ein Speichern der Patientenverfügung auf der E-Card. "Nicht jeder Patient hat die E-Card immer bei sich", lautet seine Begründung. Dagegen biete ELGA höchst möglichen Datenschutz und werde zudem für die wichtigsten medizinischen Dienstleister, wie Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, zugänglich sein. "Diese Variante wäre auch wesentlich effizienter und günstiger als die Verwendung der E-Card oder der Aufbau eines selbständigen Systems", ist Kaiser überzeugt. (Schluss)

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