VP-Wolf: Mailath-Pokornys Kulturbaustellen für 2010

Wien (OTS) - Im ablaufenden Jahr blieben zahlreiche Probleme der Wiener Kulturpolitik unerledigt. 2010 besteht daher für SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny dringender Handlungsbedarf. So steht unter anderem die Reform der Wiener Symphoniker nach wie vor aus, die 2008 trotz einer Subvention von 12,7 Mio. Euro mit einem Mindererlös von 2,6 Mio. abgeschlossen haben. Hier ist die Vorlage eines schlüssigen Sanierungskonzeptes gefordert, um die jährliche Subvention nicht noch weiter erhöhen zu müssen.

"Das Schicksal der enormen Verluste teilen sich die Symphoniker mit den Vereinigten Bühnen Wien, die nach den Flops von "The Producers" und "Frühlings Erwachen" bereits 2008 sämtliche Rücklagen auflösen mussten, um überhaupt noch bilanzieren zu können", resümiert der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf.

Es sind aber nicht nur die großen Kulturbetriebe der Wien Holding, die in finanzielle Probleme geschlittert sind. Auch die Erträge der KunstHalle Wien und vom Haus der Musik sind zurückgegangen.

Aber auch im Wissenschaftsbereich gibt es Baustellen. Die Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien kann etwa die nächsten Jahre weniger Geld in Förderungen investieren, da sie erst wieder jenes Stiftungsvermögen ansparen muss, das durch zu hohe Ausschüttungen und schlechte Geldanlage verloren ging.

Bezüglich des Wiener Musikschulwesens sollte Mailath-Pokorny gemeinsam mit dem dafür verantwortlichen Stadtratskollegen Oxonitsch ein Konzept erarbeiten, um den Wiener Kindern und Jugendlichen endlich eine adäquate Ausbildung an mehr Musikschulen anbieten zu können.

Ebenso sind die fehlenden Förderungen für kleine Kulturinitiativen beklagenswert. So erhalten zum Beispiel das Jüdische Theater Austria, die Initiative Montmartre - Kunst im Park oder aber auch der Kulturverein der Roma - Romano Drom - trotz geringer benötigter Mittel kein Geld. Und auch die Wiener Kabarettszene wartet immer noch auf ihr Förderkonzept.

"Mailath-Pokorny ist dringend aufgefordert, diese Baustellen im Kulturbereich 2010 erfolgreich abzuschließen. Eine darf er aber auch endlich eröffnen: Das Projekt des Neubaus für das Wien Museum sollte schnell in Form einer internationalen Ausschreibung in Angriff genommen werden", so Wolf abschließend.

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