Wir gratulieren Runde Geburtstage im Jänner

Wien (PK) - Im Jänner feiern folgende ehemalige MandatarInnen runde Geburtstage:

der ehemalige Bundesrat Wolfram VINDL (V) - 65. Geburtstag am 4. Jänner,

die ehemalige Bundesrätin Elisabeth DITTRICH (S) - 65. Geburtstag am 5. Jänner,

der ehemalige Bundesrat Dr. Martin WABL (G) - 65. Geburtstag am 6. Jänner,

die ehemalige Abgeordnete Mag. Cordula FRIESER (V) - 60. Geburtstag am 8. Jänner,

die ehemalige Bundesrätin Rosl MOSER (S) - 80. Geburtstag am 8. Jänner,

der ehemalige Bundesrat DI Dr. Bernd LINDINGER (F) - 70. Geburtstag am 10. Jänner,

der ehemalige Abgeordnete Günther SALLABERGER (S) - 70. Geburtstag am 11. Jänner,

der ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Josef KIRCHKNOPF (V) - 80. Geburtstag am 16. Jänner,

der ehemalige Bundesrat Karl STEINOCHER (S) - 90. Geburtstag am 19. Jänner,

der ehemalige Abgeordnete Georg OBERHAIDINGER (S) - 65. Geburtstag am 27. Jänner,

der Dritte Präsident des Nationalrats a.D. und ehemalige Abgeordnete Dr. Gerulf STIX (F) - 75. Geburtstag am 28. Jänner.

Gerulf Stix 75

Am 28. Jänner feiert der ehemalige Dritte Präsident des Nationalrats Gerulf Stix seinen 75. Geburtstag. Er kam 1935 in Wien zur Welt und besuchte nach der Grundschule eine Handelsakademie. 1953 bis 1957 studierte er an den Universitäten Innsbruck und Frankfurt am Main und schloss seine Ausbildung mit den akademischen Graden Doktor und Diplomvolkswirt ab.

16 Jahre arbeitete Stix sodann als Prokurist bzw. Geschäftsführer für diverse Unternehmen, ehe er sich 1973 als Wirtschaftsberater selbständig machte. Schon seit Beginn der 60er Jahre, nach seiner Rückkehr aus Deutschland, war er in den Reihen der FPÖ aktiv, wo er 1969 zum Landesparteiobmann der FPÖ Tirol avancierte. Im Gefolge der vorgezogenen Nationalratswahl 1971, bei der erstmals 183 Mandate zur Vergabe gelangten, zog Stix im November 1971 in den Nationalrat ein. Zwei Jahre später wurde er Mitglied des Bundesparteivorstands der FPÖ, und 1976 wählte ihn seine Partei zum stellvertretenden Bundesparteiobmann.

Als Bruno Kreisky 1983 die absolute Mehrheit verlor, trat er von seinem Amt als Bundeskanzler zurück, und der bisherige Vizekanzler Fred Sinowatz bildete eine Koalition mit der FPÖ. Im Mai 1983 wurde Stix zum Dritten Präsidenten des Nationalrats gewählt, womit erstmals ein Vertreter dieser Partei im Präsidium des Nationalrats saß. Und da die FPÖ 1986 massive Stimmengewinne verbuchen konnte, blieb Stix eine weitere Funktionsperiode in diesem Amt, ehe er im März 1990 aus der Politik ausschied.

Karl Steinocher 90

Eine der prägenden Gestalten der Salzburger Sozialdemokratie, der langjährige Landeshauptmann-Stellvertreter Karl Steinocher, begeht im Januar seinen 90. Geburtstag. Geboren am 19. Januar 1920 in Bischofshofen, absolvierte er ab 1935 in Salzburg eine Lehre, ehe er in die Dienste der Eisenbahn trat, wo er - mit Ausnahme der Kriegsjahre - bis 1957 tätig war.

Unmittelbar nach Kriegsende stellte er sich der SPÖ zur Verfügung und widmete sich vor allem dem Wiederaufbau der Gewerkschaftsbewegung in Salzburg. Er wurde ein tragendes Element der Salzburger Arbeiterkammer, als deren Präsident er viele Jahre wirkte. Nach einigen Jahren im Salzburger Gemeinderat vertrat er sein Bundesland bis 1959 im Bundesrat, ehe in den Salzburger Landtag wechselte.

1966 wurde Steinocher zunächst Landesparteiobmann der SPÖ Salzburg und wenig später Landeshauptmann-Stellvertreter. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Errichtung des Stadions Lehen und die Forcierung der Erwachsenenbildung. Nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik 1976 widmete sich Steinocher der Erforschung der Geschichte der Salzburger Arbeiterbewegung, und der nach ihm benannte Fonds fördert heute noch Arbeiten zu sozialpolitischen Themen und ist zu einer Anlaufstelle für anwendungsorientierte Wissenschaft in Salzburg geworden. (Schluss)

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