Neues Volksblatt: "Man sollte..." (Von Werner Rohrhofer)

Ausgabe vom 24. Dezember 2009

Linz (OTS) - Wenn es Weihnachten nicht gäbe, müsste man es erfinden. Ich sage das nicht im Hinblick auf die Geschäftsleute, die zu Weihnachten - auch in Krisenzeiten - schöne Umsätze machen. Es geht um den tieferen Sinn von Weihnachten. Als religiöses Fest natürlich, auch wenn dieser Sinn manchmal völlig in den Hintergrund gerät. Warum also müsste man, abgesehen davon, Weihnachten erfinden? Weil Weihnachten einen Anspruch darstellt, "Zielvorgaben" hat. Weihnachten als ein "Man-sollte-Fest"!
"Man sollte" sich zu Weihnachten daran erinnern, dass der Mensch die Verpflichtung hat, die Schöpfung zu bewahren, Stichwort: Klimawandel.

"Man sollte" sich zu Weihnachten daran erinnern, dass die Völker und Staaten die Aufgabe hätten, friedlich mit einander umzugehen. "Man sollte" sich zu Weihnachten daran erinnern, dass die Politiker bei aller Unterschiedlichkeit der Ansichten die Aufgabe hätten, gemeinsam für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten. Und "man sollte" sich zu Weihnachten daran erinnern, dass die Botschaft des Friedens auch von Mensch zu Mensch verwirklicht werden sollte, nicht zuletzt in der Familie. Auch wenn aus der Einsicht "man sollte" oft keine Taten folgen mögen, der Anspruch von Weihnachten bleibt.

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