Ergebnisse von Kopenhagen: Politik der Großmächte ohne Verantwortung

Bundesverband WärmePumpe trägt mithilfe von "Energierecycling durch Wärmepumpen" zur Lösung des Klimaproblems bei

Wien (OTS/PWK) - (PWK1010) - "Mit großer Enttäuschung nehmen wir zur Kenntnis, dass in Kopenhagen wieder keine verbindlichen Ziele in Bezug auf CO2-Reduktion vereinbart wurden", betont Karl Ochsner, Obmann des Bundesverbandes WärmePumpe Austria. Dies sei einmal mehr Grund und Motivation, zur Selbsthilfe zu greifen: In Österreich gäbe es die Chance, durch den Einsatz der vorhandenen Technologien einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten, so Ochsner. Insbesondere die Wärmepumpentechnik biete dazu enormes Potential.

Die Wärmepumpenbranche übernimmt Verantwortung und bietet deshalb allen Bürgern, Politikern, Interessenvertretungen und NGOs ihre Zusammenarbeit an. Die Veränderung müsse, so Ochsner, nach dem Scheitern des Klimagipfels auf höchster Ebene eingeleitet werden.

"Unser Beitrag für die Lösung des globalen Klimaproblems heißt Energierecycling durch Wärmepumpen", so Karl Ochsner, "Energienutzung muss sich zukünftig an Kreislaufprozessen der Natur orientieren und Emissionen sowie Restenergien auf ein Minimum reduzieren. Energiearme Energie, die auf niedrigem Temperaturniveau überall auf der Erde verfügbar ist, kann durch Wärmepumpen wieder genutzt werden. Diese Technologie macht es möglich, wertvolle Restenergie erneut kreislauffähig zu machen und kann dadurch als eine zentrale technische Lösung für die Klimaproblematik erachtet werden."

Die Ansatzpunkte:
Energierecycling - Abwasser: Die Wärmeenergie von städtischen Abwässern kann mithilfe von Wärmepumpen dazu genutzt werden, um 10 Prozent des globalen Raumwärmebedarfs abzudecken.

Energierecycling - Abwärme: Gewerbe- und Industriebetriebe leiten enorme Mengen an Niedertemperaturabwärme, die durch Wärmepumpen genutzt werden kann, an die Umwelt ab - hier gibt es enormes Einsparungspotential.

Energierecycling - Umgebungswärme: Für den Neubau und die Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern bietet sich die Nutzung von Umgebungswärme als kostenfreie, überall verfügbare CO2-freie Energiequelle an. In Österreich könnten bis 2020 45 PJ Energie durch Wärmepumpen nutzbar gemacht werden und 2,3 Mio. Tonnen an CO2 eingespart werden.

Die Möglichkeiten, die der Einsatz von Wärmepumpen bietet, um Energie- und Klimaziele zu erreichen, wurden vom Bundesverband im Aktionsplan Wärmepumpe sowie in der gerade in Veröffentlichung befindlichen Wärmepumpen-Roadmap dokumentiert und u.a. in die Verhandlungen zur Energiestrategie Österreich 2020 eingebracht.

Es gehe nun darum, Kopenhagen als Chance zu nutzen und an einem gemeinsamen Strang zu ziehen, um effektive Schritte zur Lösung des Klimaproblems zu setzen, so Ochsner. (ES)

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