Heinzl: Zu wenig Ausbildungskurse für zusätzliches Personal für Niederösterreichische Polizei

Droht weiterer Personalabbau durch Pensionierungen?

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Zusätzliches Personal für Niederösterreichs Polizeidienststellen zur Verbesserung der Sicherheit und der verstärkten Bekämpfung der steigenden Kriminalität, dürfte leider aufgrund von Versäumnissen im Innenministerium nicht sicher sein. "Viele Polizistinnen und Polizisten sind in den letzten Wochen an mich mit der Bitte herangetreten, mich der zu erwartenden weiteren Verschlechterung der Personalsituation bei den Polizeidienststellen anzunehmen. Derzeit gibt es zu wenig Ausbildungskurse für neue Polizistinnen und Polizisten. Für das Jahr 2010 ist zu erwarten, dass es aufgrund der anstehenden Pensionierungen in den Dienststellen zu einer weiteren Personalreduktion kommen wird. Allein für Niederösterreich bedeutet dies, dass rund 100 Pensionierungen nicht zur Gänze nachbesetzt werden können. Für die ohnehin unter den vorgesehenen Planstellen besetzten Dienststellen eine weitere Arbeitserschwernis und ein massiver Anschlag gegen die öffentliche Sicherheit in unserem Bundesland", so der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl.****

Heinzl möchte diese besorgten Stimmen aus der Exekutive auf jeden Fall unterstützen. "Ich werde mich im Zuge einer Anfrage an die zuständige VP-Innenministerin Fekter wenden. Die Bedenken der Polizistinnen und Polizisten über eine weitere Verschlechterung der Personalsituation auf den Dienststellen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen. Ich möchte von Innenministerin Fekter definitiv wissen, wie viele Polizistinnen und Polizisten aus den derzeit laufenden Ausbildungskursen im nächsten Jahr für Niederösterreich vorgesehen sind und ebenso eine Garantie einfordern, dass anstehende Pensionierungen auf jeden Fall und vollständig nachbesetzt werden. Wir brauchen in Niederösterreich auf jeden Fall so schnell als möglich 500 zusätzliche PolizeibeamtInnen - denn nur damit kann der Personalabbau der vergangenen VP-Innenminister zumindest zum Teil ausgeglichen werden", so Heinzl.
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