FPÖ-Neubauer: "Eiskalter Putsch in der Voest! Sozialisten wählen eigenen Betriebsratsvorsitzenden ab!"

Wien (OTS) - "Die Wahrheit wird in der SPÖ zum störenden Faktor und trennenden Element", stellte heute der Linzer FPÖ-NAbg. Werner Neubauer fest, nachdem die Aussagen des ehemaligen SPÖ-Betriebsratsvorsitzenden Linsmaier bzw. dessen Kritik an der SPÖ-Politik des Genossen Bundeskanzler Faymann, zu seiner Abwahl als FSG-Vorsitzenden geführt hätten.

"Dies stellt einen einzigartigen Vorgang in der Geschichte des Voest-Betriebsrates dar und zeigt nur einmal mehr, wie sehr die Sozialisten auf allen Ebenen mit ihrer eigenen Politik zu kämpfen haben und letztlich auch gescheitert sind, weil sie bei den arbeitenden Menschen nicht mehr ankommt", sagte Neubauer.

Die FSG internen Querelen führten dazu, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Voest ein amtierender Betriebsratsvorsitzender die Vertrauensfrage stellen musste. Im Hintergrund zog hingegen SPÖ-Nationalrat Dietmar Keck die Fäden. Durch diese Entscheidung ist das sozialistische Lager in der Voest endgültig in zwei Lager gespalten, das wird durch das Wahlergebnis auch augenscheinlich.

"Da SPÖ-NAbg. Dietmar Keck bei vielen der eigenen Leuten massiv angefeindet wird, ist wohl in der sozialistischen Fraktion mit dieser Spaltung noch kein Weihnachtsfrieden in Sicht", so Neubauer in einer ersten Einschätzung zur derzeitigen Situation. "Es ist geradezu verantwortungslos, in einer wirtschaftlich derart schwierigen Situation nur auf die eigene Parteien-Ideologie zu schielen, statt sich um die wahren Anliegen der arbeitenden Menschen in der Voest zu kümmern, was eine Freistellung rechtfertigen würde", so Neubauer weiter.

Arbeitnehmer würden gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt, während sich ein roter Betriebsrat Sorgen darüber mache, welchen Audi Q7 er bestellen soll bzw. welches sündhaft teure Abschiedsgeschenk er sich vom Christkind unter den Baum legen lasse - "diese Abgehobenheit ist unfassbar", stellte Neubauer entrüstet fest. "Während soziale Errungenschaften gekürzt bzw. gestrichen werden, haben frei gestellte sozialistische Betriebsräte offenbar nichts anderes im Sinn, als parteiinternen Probleme in die Voest zu tragen, dabei werden die freiheitlichen Arbeitnehmervertreter nicht zusehen, sondern die Verantwortung als gewählte Betriebsräte einmahnen", so Neubauer abschließend.

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