FSG-Katzian begrüßt Start für Mindestsicherung

Forderung nach 14-maliger Auszahlung bleibt aufrecht

Wien (OTS/FSG) - Mit dem heutigen Tag sind wir dem wichtigen Ziel einer wirksamen Armutsvermeidung einen Schritt näher gekommen", begrüßt der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Wolfgang Katzian, den Start für das Begutachtungsverfahren der Mindestsicherung. Eine Vielzahl an Studien beweise, wie notwendig diese Unterstützung gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise für viele Menschen in Österreich sei, die ohne Eigenverschuldung in Armut leben oder von Armut gefährdet seien, so Katzian weiter.

"Es musste lange verhandelt werden, bis die politische Einigung endlich erreicht wurde. Vor allem diejenigen, die auf die Mindestsicherung angewiesen sind, werden es dem Sozialminister und allen seinen MitstreiterInnen danken, dass letztendlich doch eine Lösung zustande gekommen ist", so Katzian: "Im Sinne derjenigen, die Tag für Tag gegen die Auswirkungen der Armut auf ihr Leben kämpfen müssen, wünsche ich mir auch, dass sie jetzt so schnell wie möglich von diesem Meilenstein der Sozialpolitik profitieren werden!"

Armutsvermeidung und -bekämpfung werden leider ein zentraler Handlungsauftrag für die Politik bleiben, so Katzian abschließend:
"Dass aus der lange diskutierten Auszahlung einer 13. und 14. Rate vorerst nichts geworden ist, bleibt für mich unverständlich. Das würde den Staat rund 20 Millionen Euro kosten - ein geradezu lächerlich geringer Betrag angesichts der Milliardenbeträge, die etwa in die Hypo gesteckt werden."

FSG, 22. Dezember 2009 Nr. 102

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