ÖH: IV-Umfrage typisches Auftragswerk mit tendenziösen Fragestellungen

Verzerrte Ergebnisse zu Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS) - Die ÖH-Bundesvertretung kritisiert die heute von der Industriellenvereinigung präsentierten Ergebnisse der Umfrage "Der Reflex auf die Studentenproteste". "Das ist ein typische Alibi-Umfrage, bei der die die vom Auftraggeber gewünschten Ergebnisse durch tendenziöse Fragestellungen erreicht werden", ärgert sich Sigrid Maurer von der ÖH-Bundesvertretung.

"Es ist keine Kunst, dass sich 64 Prozent der Befragten für Zugangsbeschränkungen aussprechen, wenn in der Frage nur von "zu vielen Studierenden" die Rede ist, erklärt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Mit einer ernsthaften Lösung der Probleme des Hochschulbereichs hat das gar nichts zu tun, sondern ist nur billige Stimmungsmache der Industriellenvereinigung", sind sich Maurer und Wallerberger einig. "Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger -das hat inzwischen sogar die Politik erkannt!"

Auch die von der IV geforderten Studiengebühren und das Modell der staatlichen Kredite für Studierende lehnt die ÖH-Bundesvertretung ab. "Nur ein freier Hochschulzugang ist ein fairer Hochschulzugang", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

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