Vladyka: NÖ Heizkostenzuschuss wird rund 30.000 Personen in ihrer ärgsten Not helfen

Für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen ist Heizen mittlerweile Luxus

St.Pölten (OTS/SPI) - Mit dem heutigen Beschluss der NÖ Landesregierung in Sachen NÖ Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Personen in Höhe von 130 Euro ist eine sozialdemokratische Forderung der letzten Wochen zum Teil umgesetzt worden. "Die Realisierung des Zuschusses noch vor Weihnachten ist durch das Engagement der NÖ Sozialdemokratie erreicht worden. Letztlich war der Widerstand der Pröll-VP mit ihrer fadenscheinigen Begründung nicht mehr zu halten. Wie sich die NÖ Volkspartei mit dem Heizkostenzuschuss schwer tat, zeigt einerseits die empfindliche Senkung auf 130 Euro statt den im Vorjahr ausbezahlten 210 Euro. Anderseits kann die nebulöse Rechtfertigung für die Kürzung nur Kopfschütteln hervorrufen. Landesrätin und scheinbar ?Hobby-Meteorologin Mikl-Leitner? prognostiziert jetzt schon einen deutlich kürzeren Winter als im Vorjahr. Eine wahrhaft beachtliche Vorhersage, wenn man bedenkt, dass erst gestern offizieller Winterbeginn war", betont NÖ Sozialsprecherin, LAbg. Christa Vladyka.

Nach den jüngsten Zahlen der Statistik Austria über die aktuelle Entwicklung der Armutsgefährdung in Österreich steht fest, dass derzeit insgesamt über 12 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet sind, und die Zahl steigt weiter stark an. Knapp die Hälfte lebt in manifester Armut und kann sich weder bei Bedarf neue Kleidung noch eine geheizte Wohnung leisten. "Für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen ist das Heizen mittlerweile Luxus! Für sie ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass jeder Raum beheizt wird! Das ist kein Horrorszenario, sondern mittlerweile für viele Alltag. Der heute beschlossene Heizkostenzuschuss wird rund 30.000 Personen in ihrer ärgsten Not hilfreich unter die Arme greifen", so Vladyka. (Schluss) ha

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