Stauchaos rund um Kennedybrücke

VP-Hietzing und Penzing: Neugestaltung diese Verkehrsknoten darf kein frommer Weihnachtswunsch bleiben

Wien (OTS) - "Das derzeitige Verkehrschaos rund um die Kennedybrücke, insbesondere aus Richtung Penzing kommen stauen die Fahrzeuge kilometerlang zurück, beweist einmal mehr, dass dieser Verkehrsknoten dringend einer Neugestaltung, verbunden mit der Untertunnelung der Westausfahrt, bedarf", so der stellvertretende Penzinger VP-Bezirksvorsteher Franz Lerch und der Hietzinger ÖVP Bezirksparteiobmann LAbg. Bernhard Dworak unisono.

Freilich sei das starke Verkehrsaufkommen dieser Tage auch vorweihnachtlich bedingt, aber selbst an ganz "normalen" Tagen sei die Kennedybrücke eine Staufalle. Sowohl Autofahrer, als auch Anrainer dieser Gegend und die Benutzer der Öffis leiden unter den unzumutbaren Zuständen. Abgase und Lärm bestimmen hier das Klima.

"Seit Jahren kämpfen Penzing und Hietzing Seite an Seite für die Neugestaltung der Kennedybrücke und für ein neues Verkehrskonzept, doch die Stadt Wien, allen voran SP-Verkehrs- und Planungsstadtrat Schicker , schauen tatenlos zu, statt sich für Verbesserungen einzusetzen", kritisiert VP-Gemeinderat Dworak.

Umfangreiche Planungen - aber keine Umsetzung

Seit den sechziger Jahren gibt es den Verkehrsknoten Kennedybrücke in seiner heutigen Form. Seit damals hat der Verkehr um ein Vielfaches zugenommen und das Bauwerk entspricht längst nicht mehr den heutigen Erfordernissen eines modernen Verkehrsknotenpunktes. Und bereits Mitte der achtziger Jahre hat die Stadt Wien im Entwicklungsprogramm des Leitprojektes Wiental die Errichtung eines Tunnels zwischen Schloßallee und Einwanggasse, den Rückbau der Hadikgasse und den Umbau der Kennedybrücke zu einem nicht vom Individualverkehr belasteten zentralen Umsteigeknoten im öffentlichen Verkehrsnetz und die Neuordnung der Zufahrt zum Zentrum Hietzing vorgesehen.

"Trotz dieser umfangreichen Planungen wurde bisher nichts davon umgesetzt. Der Herr Verkehrsstadtrat ist aufgefordert sich einmal persönlicher von der untragbaren Situation zu überzeugen. Vielleicht kommt er dann zur Einsicht, dass es höchste Zeit ist die Umgestaltung anzugehen. Die Neugestaltung darf kein frommer Weihnachtswunsch aller vom dortigen Verkehrschaos Betroffenen bleiben. Herr Stadtrat handeln sie endlich", appellieren Lerch und Dworak gemeinsam an SP-Stadtrat Schicker.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/10164

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003