SoHo: "Für Grazer Bürgermeister sind Lesben und Schwule Menschen zweiter Klasse!"

Wien (OTS/SK) - Nun ist es fix: In Graz lässt ÖVP-Bürgermeister Siegried Nagl Lesben und Schwule nur ins Amtshaus und nicht aufs Standesamt und nur ins Media Center und nicht in den Trauungssaal der Stadt. "Angesichts der Lösungen die Wien, Linz oder Salzburg für eine würdige Form der Eintragung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft gefunden haben, ist diese 'Lösung' in der sogenannten 'Stadt der Menschenrechte' absolut peinlich", zeigte sich Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) enttäuscht. "Und das in der zweitgrößten Stadt Österreichs die durch eine schwarzgrüne Koalition mit Lisa Rücker eine lesbische Vizebürgermeisterin hat! Aber offenbar ist es nicht einmal ihr gelungen, beim Grazer ÖVP-Bürgermeister etwas zu erreichen", so Traschkowitsch weiter. ****

"Diese peinliche Lösung in Graz bedeutet: Lesben und Schwule sind Menschen zweiter Klasse, die nichts an Orten verloren haben, wo heterosexuelle Paare den 'Bund fürs Leben' eingehen. Ich fordere daher den Grazer Bürgermeister auf, den Titel 'Stadt der Menschenrechte' zurückzugeben. Schade, dass man in der zweitgrößten Stadt Österreichs nicht in der Lage ist, den vorbildlichen Lösungen von Wien, Salzburg oder Linz zu folgen", so Traschkowitsch abschließend. (Schluss) sv/mp

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