Sozialhilfe - SP-Wagner: "Wien ist die Sozialhauptstadt Europas!"

Niederschwellige Angebote kommen sozial bedürftigen Menschen in Wien entgegen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien lässt niemanden im Stich! Für das Jahr 2010 haben Finanzstadträtin Renate Brauner und Sozialstadträtin Sonja Wehsely einen Rekordbetrag von 1,14 Milliarden Euro für Soziales vorgesehen", erwidert SPÖ-Gemeinderat KR Kurt Wagner, Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses, auf Aussagen von VP-Praniess-Kastner. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute das eine erneute Steigerung um 80 Millionen Euro. Bei einer EinwohnerInnenzahl von rund 1,7 Millionen Menschen bietet die Stadt Sozialleistungen für 200.000 WienerInnen an. "Wir unterstützen alleine in Wien die vierfache Einwohnerzahl von St. Pölten", sagt Wagner. Im Gegensatz zu ländlichen Gebieten, trauen sich die Menschen in Wien, Sozialhilfe zu beantragen. "Darüber sollte sich Frau Praniess-Kastner einmal den Kopf zerbrechen", rät Wagner

Wien zahlt an rund 100.000 Menschen Sozialhilfe aus und für mehr als 100.000 sozial schwache WienerInnen gibt es den Mobilpass. "Wien zahlt bereits seit vergangenem Jahr einen auf 200 Euro erhöhten Heizkostenzuschuss zusätzlich zur Heizbeihilfe aus. "Im Vergleich zu den Leistungen in Wien fällt der niederösterreichische Heizkostenzuschuss von 130 Euro geradezu lächerlich niedrig aus", kommentiert Wagner eine Ankündigung der niederösterreichischen VP-Soziallandesrätin. Darüber hinaus gibt es in Wien noch zahlreiche weitere Hilfestellungen für sozial Bedürftige: Mobile Dienste (beispielsweise "Essen auf Rädern") für 27.000 WienerInnen, aktuell 3.770 Plätze in der Wohnungslosenhilfe, es gibt die Behindertenhilfe, die SchuldnerInnenberatung, das Landespflegegeld sowie die Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung 2010. Auch finanziert die Stadt einen Großteil der Einrichtungen der Caritas oder anderer Sozialdienstleister, damit diese der Stadt bei der Bewältigung ihrer sozialen Aufgaben behilflich sein können.

"Ein Job, von dem man leben kann, ist aber die beste soziale Absicherung. Weil wir wissen, wie schwierig der Weg zu einem Job sein kann, unterstützen wir die Wienerinnen und Wiener mit einer Vielzahl an Arbeitsmarkt- und Arbeitsintegrationsmaßnahmen, für die die Stadt Wien 64 Millionen Euro jährlich ausgibt", sagt Ausschussvorsitzender Kurt Wagner.
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