ÖAMTC: Ab 1. Jänner gilt der NoVA-Malus schon ab 161 Gramm CO2

Rund 1.250 zusätzliche Fahrzeugmodelle betroffen - ÖAMTC-Autoinfo hilft weiter

Wien (OTS) - Der NoVA-Malus wird ab 1. Jänner 2010 höher. "Wie vorgesehen wird der NoVA-Malus nun ab einem CO2-Ausstoß von 161 Gramm pro Kilometer zum Tragen kommen und nicht wie bisher erst ab 181 Gramm", hält ÖAMTC-Techniker Thomas Stix fest. "Die Kosten für jedes zusätzliche Gramm werden weiterhin 25 Euro (exklusive 20 Prozent MwSt.) betragen." Von den derzeit rund 7.500 am Markt erhältlichen Fahrzeugmodellen liegen knapp 60 Prozent über dem Grenzwert von 160 Gramm. "Darunter sind aber keineswegs nur große, schwere und leistungsstarke Fahrzeuge, wie man vielleicht meinen könnte", informiert der ÖAMTC-Experte. "Viele der betroffenen Fahrzeuge sind durchwegs übliche Pkw, die für Familien, Pendler, Kleingewerbetreibende und viele andere unverzichtbar sind." 2.500 Modelle liegen unterhalb des 160-Gramm-Wertes. Für diese wird die NoVA wie früher schon ohne Bonus beziehungsweise Malus für das CO2 berechnet. Lediglich sieben Prozent erfüllen mit einem Ausstoß unter 120 Gramm die Kriterien für die Bonuszahlung von 300 Euro (exklusive 20 Prozent MwSt.). Ob der Bonus ausgeschüttet oder die Malus-Zahlung fällig wird, hängt einzig und alleine vom Zulassungsdatum ab.

ÖAMTC-Autoinfo - Wegweiser für einen umweltbewussten Autokauf

Die ÖAMTC-Autoinfo erleichtert die Suche nach umweltfreundlichen Fahrzeugen. Der elektronische Autokauf-Berater wird laufend mit den Daten aller am österreichischen Markt erhältlichen Neuwagen aktualisiert und steht allen ÖAMTC-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. "Angesichts der aktuellen Klimaschutz-Diskussion ist es für den ÖAMTC eine Selbstverständlichkeit, sowohl den Spritverbrauch als auch Angaben zur CO2-Emission der Fahrzeuge in dieser Datenbank zugänglich zu machen. So können die Club-Mitglieder bereits beim Autokauf einen Beitrag zum Klimaschutz leisten", sagt der ÖAMTC-Techniker. Die Auto-Info-Datenbank steht Club-Mitgliedern unter www.oeamtc.at/auto-info zur Verfügung.

Gerade in der aktuellen Klimaschutz-Diskussion sieht der ÖAMTC aber vor allem die Automobilindustrie gefordert. "Seitens der Hersteller gibt es noch ausreichend Potenzial zur CO2-Reduktion", hält der ÖAMTC-Techniker fest. "Das erklärte Ziel sollte sein, Spartechnologien zu einem günstigen Preis einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen."

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