Asyldebatte: Katholische Aktion kritisiert politische Angstmacherei

Wien, 22.12.2009 (KAP) Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) hat die aktuelle politische Asyldebatte in Österreich scharf kritisiert. Vor den anstehenden Wahlen werde die politische Auseinandersetzung immer mehr auf den Rücken sowohl der österreichischen Bevölkerung als auch von Asylwerberinnen und Asylwerbern sowie Migrantinnen und Migranten ausgetragen, kritisiert KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt am Dienstag in einer Presseaussendung. Sie spricht von "Angstmacherei" und "Vorverurteilungen".

Das politische Hickhack um die Errichtung eines neuen Asyl-Erstaufnahmezentrums im Südburgenland zeige, "wie sehr hier Angstmacherei und Vorverurteilung betrieben wird". Die Katholische Aktion vermisse die Achtung vor den Menschenrechten sowie die notwendige und grundlegende Transparenz von Regierungsentscheidungen für eine funktionierende Demokratie.

Derschmidt: "Gerade in der Vorweihnachtszeit geht es bei der Herbergssuche vor allem um die Menschenwürde sowie die Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen und Unterstützung von Notleidenden." Die KAÖ-Präsidentin fordert zudem "eine sachliche, aber den Menschen zugewandte Politik in Österreich".

(forts. mgl.)
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