VP Praniess-Kastner: SP-Stadtregierung betreibt Politik ohne behinderte Menschen einzubinden

VP-Antrag zur barrierefreien Gestaltung des Ostbahnhof-Provisoriums ohne Begründung abgelehnt!

Wien (OTS) - "Wiens rote Stadtregierung ist scheinbar auch in Zukunft nicht dazu bereit, Verkehrspolitik gemeinsam mit behinderten Menschen zu gestalten. Stattdessen werden nachträglich ein paar kosmetische Korrekturen durchgeführt", ärgert sich die Sprecherin für behinderte Menschen der ÖVP Wien, Karin Praniess-Kastner, nach der Gemeinderatssitzung vergangenen Freitag.

Bittstellertum für Barrierefreiheit muss ein Ende haben

Ein entsprechender VP-Beschlussantrag zur Sicherstellung der Barrierefreiheit bei den Zugängen zum Ostbahnhof-Provisorium wurde von der SP-Mehrheitsfraktion ohne Begründung abgelehnt. "Es ist mir im Antrag aber nicht nur um die Einrichtung des Begleitdienstes für sehbehinderte Menschen gegangen", betont die VP-Abgeordnete. Viel wichtiger wäre es gewesen, sicherzustellen, dass behinderte Menschen mit den Wiener Linien und den ÖBB gemeinsam und von Beginn an die bau- und verkehrstechnische Gestaltung planen.

Praniess-Kastner abschließend: "Die nachträgliche Adaptierung kommt nicht nur teuer, sie dokumentiert auch die mangelnde Wertschätzung gegenüber den Anliegen behinderter Menschen. Nachdem die Wiener SPÖ behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben offenbar nur im Zeitlupentempo ermöglichen will, wäre es höchst an der Zeit, wenn sie 2010 nicht mehr nach Feldherrnart regiert, denn dieses ständige Bitten und Betteln um mehr Barrierefreiheit in sämtlichen Ressorts ist für die Betroffenen eine Zumutung!"

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