VP-Leeb: SPÖ verzichtet zum Schaden der Tourismusbetriebe auf zustehende Förderungen

Büro Brauner wegen Reichtum geschlossen?

Wien (OTS) - Ein sattes Gästenächtigungsminus von 3,4 Prozent allein im November müssen die Wiener Tourismusbetriebe derzeit verdauen. Im Jahresvergleich liegt Wien sogar um 4,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. "Insgesamt verzeichnen die Tourismusbetriebe einen Umsatzrückgang von 14,5 Prozent", so ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb. "Die ÖVP Wien hat deshalb einen Antrag im Gemeinderat gestellt, der von der SPÖ ohne Rücksicht auf die Wiener Tourismusbetriebe abgelehnt wurde. In unserem Antrag forderten wir unter anderem, dass sich die alleinregierende SPÖ endlich den Tourismus-Förderbetrag in der Höhe von mehreren Millionen Euro vom Bund abholt."

Wien sei das einzige Bundesland, das keine diesbezügliche Vereinbarung mit dem BMWFJ unterzeichnet hätte und somit auf viel Geld verzichten würde. Etwa drei Viertel der über 8.000 Wiener Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe hätten dringenden Investitionsbedarf. "Ohne dringend notwendige Förderungen entsteht ein gewaltiger Investitionsrückstau, der derzeit bei 420 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre liegt", so Leeb.

"Die Denk- und Handlungsweise von SP-Finanzstadträtin Brauner wird immer unerklärlicher. Bis dato hat sich die Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin hartnäckig geweigert, die Millionenförderungen abzuholen. Ihre Begründung ist, dass "Wien das nicht nötig hat". Ich kann Frau Brauner nur raten, kühlen Kopf zu bewahren, zustehende Förderungen nicht als Almosen abzutun und den Wiener Tourismusbetrieben, die mit ihren zahlreichen Arbeitsplätzen und Zulieferern eine gewaltige Wertschöpfungskette darstellen, endlich ihre Investitionshilfen zukommen zu lassen", schließt VP-Stadträtin Leeb.

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