SPÖ lässt Floridsdorfer Markt im Stich

Stadträtin Frauenberger lehnt Ankauf von delogierten Marktständen ab

Wien (OTS) - "Leider lässt die für Wiens Märkte zuständige Stadträtin Frauenberger die Floridsdorfer Bezirksvertretung mit ihrem Wunsch nach mehr Einsatz der Stadt Wien für den Schlingermarkt im Regen stehen", bedauert die Grüne Nahversorgungssprecherin Eva Lachkovics. Sie stellte in der heutige Sitzung des Wiener Gemeinderats die Frage, ob die Stadt Wien vorhat, die delogierten Marktstände am Floridsdorfer Markt, genannt Schlingermarkt, zu kaufen, was Frauenberger ablehnte. Die Floridsdorfer Bezirksentwicklungskommission hatte zuvor einstimmig den Wunsch festgehalten, die Stadt Wien dazu aufzufordern. Nun möchte der Bezirk, dass die Stadt Wien endlich konkrete Maßnahmen setzt, um am Schlingermarkt wieder Verkaufsstände, die den Branchenmix am Markt gewährleisten, zu etablieren. "Leider gibt es von Seiten der Stadträtin keinerlei Information über konkrete Pläne für den Schlingermarkt. Dabei wäre genau jetzt die richtige Gelegenheit dafür", kritisiert Lachkovics.

Auch kann sich Frauenberger offensichtlich nicht vorstellen, für lange leer stehende Marktstände ein Vorkaufsrecht der Stadt Wien einzuführen, ähnlich wie es das in Paris für Geschäftslokale in Einkaufstraßen gibt. "In Paris gewährleisten die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie etwa ein Vorkaufsrecht der Stadt und eine geeignete Branchenwidmung eine optimale Nahversorgung. Die Wiener SPÖ ist ganz offensichtlich nicht bereit, von Best Practice-Beispielen zum Wohle der Wiener Bevölkerung zu lernen", schließt Lachkovics.

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