Jenseits der Mathematik (von Claudia Grabner)

Ausgabe 18. Dez. 2009

Klagenfurt (OTS) - Ja, auch in der Politik rechnet man. Wenn auch nicht nach Formeln und Korrektheit, die die Mathematik lehrt. Das weiß man übrigens nicht erst seit jenen Milliarden-Desastern, die Kärnten von der provinziellen Lachnummer zur nationalen Kummernummer degradiert haben. Wie auch immer: Wenn die Politik rechnet, wirds happig. Im Fall von BZÖ-FPÖ-FPK happig für die Rechner. Nicht für die Zahler.

Da wollte sich also der Kärntner Pleitetrupp in die blaue Heimat retten und - wenn man schon dabei ist! - über einen eigenen FPK-Klub im Parlament ein Taschengeld lukrieren. Blöderweise haben sich die Akteure beim Zusammenrechnen vertan. Eins plus eins plus eins plus eins ergibt vier. Fünf hätten es werden sollen. Dann wäre auch die Millionen-Förderung geflossen. 1,15 Millionen - eine Lächerlichkeit in Anbetracht der Hunderten Millionen, die man schon an die Wand gefahren hat? Ja. Vor allem ein Klacks angesichts einer nicht einkalkulierten Variablen: Nicht jeder ist berechenbar, respektive käuflich. Die ersten Ausscherer formieren sich. Die Rechnung ist offen ...

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