Leitl: EU-Entscheidung pro Exportversicherung erleichtert Situation für Exporteure

WKÖ-Präsident fordert nun rasche und unbürokratische Umsetzung

Wien (OTS/PWK) - (PWK1001) - "Das grüne Licht aus Brüssel im Hinblick auf die kurzfristige Übernahme von Exportrisiken im OECD-Raum durch den Staat ist eine gute Nachricht für die österreichischen Exporteure", begrüßt WKÖ-Präsident Christoph Leitl die heutige Entscheidung der EU-Kommission. Dieses Ergebnis sei nicht zuletzt durch die enge Kooperation in der Exportförderung zwischen Finanzministerium, Oesterreichischer Kontrollbank und Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) möglich geworden.

Bereits im Juni 2009 wurde in einem ersten Schritt eine staatliche Rückversicherung für kurzfristige Risiken im nicht marktfähigen Bereich - d.h. außerhalb der OECD - angeboten. Diese Lösung war ohne Zustimmung der EU möglich.

Schwieriger aus Sicht der heimischen Exportwirtschaft waren und sind allerdings die Lieferungen innerhalb der OECD (= "marktfähige Risiken"). Hier gibt es für Betriebe quer durch alle Branchen massive Probleme, Deckungen im Kurzfrist-Geschäft, d.h. zahlbar innerhalb von 24 Monaten, zu erhalten.

Dass Brüssel nun staatliche Rückgarantien für die Absicherung sogenannter marktfähiger Risiken zulässt, sei "ein wichtiger Rückenwind für die österreichische Exportwirtschaft, die nun nach den vergangenen sehr harten Monaten langsam aber doch wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. In dieser turbulenten Zeit ist jede Unterstützung willkommen". Jetzt gehe es darum, möglichst rasch gemeinsam mit dem Finanzministerium und der Kontrollbank eine unbürokratische Lösung für die österreichischen Exporteure zu finden, so der WKÖ-Präsident abschließend. (ES)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, AWO
Dr. Carl DeColle
Tel.: +43 (0)5 90 900 4186,
F:+43 (0)5 90 900 3702

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003