Steindl: Weihnachten soll familiären Zusammenhalt stärken

Präsident des katholischen Familienverbands plädiert in gemeinsamer Aussendung mit Österreichischem Familienbund für die Bewahrung der kulturellen und religiösen Wurzeln von Weihnachten

Wien, 17.12.2009 (KAP) Auf den Sinn von Weihnachten als Fest der Familie und Fest der Liebe wollen der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) und der Österreichische Familienbund aufmerksam machen. "Besonders für Familien mit Kindern sind gemeinsame Rituale, wie das Schmücken der Wohnung, die Bescherung am Heiligen Abend, das Singen und Beten, das Lesen des Weihnachtsevangeliums eine Möglichkeit, den familiären Zusammenhalt zu stärken", so KFÖ-Präsident Clemens Steindl am Donnerstag. Die unabdingbare Voraussetzung dafür sei aber die Bewahrung des religiösen Kerns von Weihnachten.

Steindl, der im Jänner bei der Wahl für den ORF-Publikumsrat als Kandidat für den Bereich Eltern/Familie antritt, ist besorgt über die "voranschreitende Banalisierung von Weihnachten" und sieht hier auch ein Problem von ORF-Seite: "Seinem Bildungs- und Kulturauftrag wird der ORF mit den von aktuellen Ö 3-Plakatwänden 'HoHoHo'-johlenden Weihnachtsmännern alles andere als gerecht. Die Qualität, und damit auch Weihnachten bleiben da leider auf der Strecke".

Die tiefen Sehnsüchte von Familien in Bezug auf das Weihnachtsfest seien ganz andere. Zu Weihnachten werde in einer berührenden Weise gefeiert, dass Gott Mensch wird, "ein Kind, wie wir es alle einmal waren". Deshalb sei Weihnachten ein Fest der Familie, das mit Gefühlen der Nähe, der Geborgenheit, der Intimität und des Vertrauens in Verbindung gebracht wird. Steindl: "Die Kinder nicht vor dem Fernseher ruhig zu stellen, sondern Zeit füreinander zu haben, kann in der Familie zum wertvollsten Geschenk werden".

Familienbund-Präsidentin Andrea Gottweis hebt in der Presseaussendung die Bedeutung der weihnachtlichen Symbolfigur des Christkindes hervor: "Die Gestalt des göttlichen Kindes ist seit Jahrhunderten vor allem im bayrisch-österreichischen Raum liebevoll ausgeschmückt worden. Die Kinder schreiben den Christkind vertrauensvoll ihre Briefe. Diese Tradition sollte bewahrt werden, gerade auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk".

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