Papst fordert gerechte internationale Umweltabkommen

Vatikanstadt, 17.12.2009 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat die Politiker aufgerufen, sich für gerechte internationale Klima- und Umweltschutzabkommen einzusetzen. Diese Herausforderung könne nicht allein auf der nationalen Ebene bewältigt werden, sagte er am Donnerstag vor acht neuen Botschaftern, die im Vatikan ihre Beglaubigungsschreiben überreichten. Die Verantwortlichen sollten deshalb nicht nur in den jeweiligen Ländern ihre Bemühungen verstärken, sondern darüber hinaus zur treibenden Kraft für internationale Vereinbarungen zum Schutz der Umwelt werden. Diese Vereinbarungen müssten für alle Menschen gerecht und nützlich sein, hob der Papst hervor. Er sprach vor den Botschaftern aus Dänemark, Uganda, dem Sudan, Bangladesh, Kenia, der Kasachischen Republik, Finnland und Lettland.

Zudem bekräftige Benedikt XVI. seine Forderung nach einem umfassenden Verständnis von Entwicklung, das nicht nur an materiellem Wohlstand orientiert ist. Es sei nicht nur Aufgabe der Religionen, sondern auch Aufgabe des Staates, sich für einen solchen Fortschritt einzusetzen, der den Menschen in den Mittelpunkt stelle, führte der Papst aus.

(forts. mgl.)
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