FPÖ-Fichtenbauer fordert gerade bei Kleingerichten verschärfte Sicherheitsvorkehrungen

Emotionsgeladene Konflikttypen müssen vermehrt Berücksichtigung finden

Wien (OTS) - Auch der freiheitliche Justizsprecher, NAbg. Dr.
Peter Fichtenbauer, zeigt sich vom gestrigen Mordanschlag am Bezirksgericht Hollabrunn zutiefst betroffen. Der Justizverwaltung werde es nicht erspart bleiben, sich vermehrt mit den primären Quellen solcher emotionsgeladener Straftaten gerade an Kleingerichten auseinanderzusetzen.

Fichtenbauer, der den Angehörigen der ermordeten Rechtspflegerin sein tiefstes Mitgefühl ausspricht, zeigt sich nämlich davon überzeugt, dass gerade Bezirksgerichte mehr von emotionsgeladenen Bluttaten betroffen seien als die ohnehin bestens abgesicherten Großgerichte, und erinnert an den tragischen Vorfall am Bezirksgericht Perg in Oberösterreich, wo es schon vor Jahren zu einem ähnlich grausamen Mordanschlag gekommen sei. "Das verwundert bei näherer Betrachtung nicht wirklich", führt der FP-Justizsprecher aus, "da gerade an Bezirksgerichten Verhandlungen geführt werden, die sich mit Nachbarschafts-, Ehe- oder Streitigkeiten um die Kindesobsorge befassen - also Materien, die besonders geeignet sind, affektgeladene und damit besonders unberechenbare und brutale Straftaten zu provozieren."

Fichtenbauer fordert die Justizverwaltung auf, sich dieses gerade für Kleingerichte typischen Konfliktpotentials vermehrt bewusst zu werden und dort unverzüglich die ausstehenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, vor allem aber die längst fälligen Sicherheitsschleusen zu installieren.

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