Achtung vor Christbaum- und Adventkranzbränden zu Weihnachten

Landtagspräsident Kopietz war bei Löschversuchen dabei und gibt praktische Tipps

Wien (OTS) - Der Erste Präsident des Wiener Landtags, Prof. Harry Kopietz, früher selbst aktiv bei der Wiener Berufsfeuerwehr, war zu Wochenbeginn bei einigen Löschversuchen in der Versuchshalle der MA 39 (Versuchs - und Forschungsanstalt der Stadt Wien) in Simmering dabei. Vier in Brand gesetzte Adventkränze und zwei Christbäume wurden mit verschiedenen Löschmethoden und Löschmitteln bekämpft. Bei den Versuchen stellte sich heraus, dass die im Handel erhältlichen Löschsprays zwar gut wirken, die Spraymenge aber nur für das Löschen eines Adventkranzes, nicht eines Christbaumes ausreichen würde. Sehr wirksam waren dagegen die Löschversuche mit der Löschdecke, dem Handfeuerlöscher und mit Wasser. Mitarbeiter der MA 39 und der MA 68 ( Wr. Berufsfeuerwehr) führten die Versuche durch. Die zu löschenden Objekte stellte die MA 49 (Wiener Forstamt) zur Verfügung. Bei den Tests anwesend waren auch der Leiter der Helfer Wiens, Wolfgang Kastel, der stv. Leiter der MA 39, Christian Pöhn sowie der für die Lösch-Tests verantwortliche Offizier der Wiener Feuerwehr, Jürgen Wojnesich.

Entzündete Kerzen müssen vor dem Schlafengehen unbedingt ausgedämpft werden

Landtagspräsident Kopietz weiß etliche Tipps, damit der illuminierte Christbaum oder der Adventkranz mit den entzündeten Kerzen nicht zu brennen beginnen: "So sinnlich und ästhetisch diese traditionellen Anschaffungen auch sind, so sehr lauern die Gefahren, wenn man die Kerzen am Adventkranz und/oder am Christbaum entzündet und vergisst, die Flammen vor dem Weggehen aus der Wohnung oder vor dem Schlafen gehen zu löschen. Immer wieder entstehen durch Unachtsamkeit Zimmerbrände, bei denen Menschen nicht nur in akute Erstickungsgefahr geraten können, sondern dabei sogar ums Leben kommen", so Kopietz.

Besser sei laut Kopietz der Einsatz von elektrischen Kerzen. Denn da könne in Wirklichkeit nur beim Vergessen des Schalters lediglich die Stromrechnung leicht ansteigen.
Will man nach auf die Verwendung von Kerzen nicht verzichten, sollte man bei entzündeten Kerzen nicht den Raum verlassen, den Christbaum nicht in die Nähe eines Vorhanges stellen und darauf achten, dass der Baum gut verankert ist. Am besten sei es, Löschmittel, wie zum Beispiel einen Kübel Wasser, eine Löschdecke und/oder einen Feuerlöscher bereit halten.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig appelliert an die BewohnerInnen, die Brandschutzbestimmungen einzuhalten

Rund 2000 mal im Jahr rückt die Wiener Feuerwehr zu Wohnungs-und Wohnhausbränden aus. Und gerade in der Zeit rund um Weihnachten wird - etwa durch Christbaumbrände - der Notruf 122 besonders häufig gewählt. Daher appelliert die Stadt Wien an die BewohnerInnen, im eigenen Interesse die Brandschutzbestimmungen einzuhalten. "Im Brandfall stellen Kinderwägen, Blumentöpfe und andere im Stiegenhaus abgestellte Gegenstände oftmals lebensgefährliche Hindernisse dar," betont Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Michael Ludwig.

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