PRO-GE erreicht Sozialplan für Shell-Beschäftigte des Wiener Schmiermittelwerks

MitarbeiterInnen werden bis Juni weiterbeschäftigt, endgültige Schließung im November 2010

Wien (OTS) - (PRO-GE/ÖGB) - Die Belegschaft des Shell-Schmiermittelwerks in der Donaustadt hat sich gegen die Schließung ihres Betriebes mit öffentlichen Betriebsversammlungen und Protest-Aktionen vor dem Firmengelände gewehrt. Doch trotz positiver Bilanzen und Milliardengewinne hält der internationale Konzern an der Schließung des Wiener Werkes fest. Jetzt wurde ein Sozialplan für die Beschäftigten abgeschlossen. "Nur durch die Geschlossenheit der ArbeiterInnen-Belegschaft konnte ein guter Sozialplan erreicht werden. Bis Juni 2010 werden fast alle MitarbeiterInnen weiterbeschäftigt", betont Manfred Anderle, Bundessekretär der Gewerkschaft PRO-GE.

Das endgültige Aus für das Werk kommt Ende November 2010. "Es ist unverständlich, Menschen auf die Straße zu setzen und dabei solche Gewinne einzustecken. Die Geschäftsführung des Werkes war bei den Verhandlungen letztlich kooperationsbereit. Allerdings konnte niemand mehr die Entscheidung des internationalen Shell-Konzerns aufhalten. Die Vorgangsweise des Konzerns und die Schließung eines erfolgreichen Standortes ist nicht nachzuvollziehen", sagte Anderle.

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