Mölzer: Zweifelhaft, ob Stadler Wort hält und auf Beobachterstatus im EU-Parlament verzichtet

Stadlers Entscheidung wird von finanzieller Dotierung des Beobachterstatus abhängen - Mit Jörg Freunschlag gewönne Österreich eine zusätzliche patriotische Stimme auf EU-Ebene

Wien (OTS) - Nachdem die FPÖ und die Freiheitlichen in Kärnten gestern eine enge Zusammenarbeit beschlossen haben, werde sich zeigen, ob der BZÖ-Nationalratsabgeordnete Ewald Stadler wie nach der Europawahl im Juni in den Medien angekündigt auf seinen Beobachtersitz im Europaparlament verzichten werde, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Ob Stadler Wort hält, hängt in erster Linie von der finanziellen Dotierung des Beobachterstatus ab", fügte Mölzer hinzu.

Dabei verwies Mölzer auf die politische Wandlungsfähigkeit Stadlers:
"Stadler hat in seiner politischen Laufbahn schon oft die Seiten gewechselt, wobei stets die persönlichen Vorteile im Vordergrund gestanden sind. Daher ist es leicht möglich, daß seine Ablehnung des Vertrags von Lissabon, der ihm ja erst die Möglichkeit gibt, als Beobachter ins Europäische Parlament einzuziehen, angesichts der zu erwartenden finanziellen Ausstattung dieses Posten bald schwinden wird", betonte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Hingegen wäre es erfreulich, so Mölzer, wenn der frühere Kärntner Landtagspräsident Jörg Freunschlag als Beobachter ins Europäische Parlament einziehen würde. "Freunschlag ist ein grundsatzfester Politiker, sodaß mit ihm Österreich eine zusätzliche patriotische Stimme auf EU-Ebene gewönne", schloß der freiheitliche Delegationsleiter.

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