VSStÖ: Gegen die alltägliche Diskriminierung von Frauen handeln

Weil es so nicht bleiben kann!

Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) fordert zum Abschluss der Kampagne "What the fuck?! Weil es so nicht bleiben kann" die Bundesregierung dazu auf, gesetzliche Maßnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt, in den Medien und an den Hochschulen zu ergreifen. ****

"Im Bereich der Hochschulen brauchen wir endlich ein klares Bekenntnis zu wirksamen Maßnahmen zur Förderung von Frauen. Denn obwohl mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium beginnen, wirkt die gläserne Decke als Karrierenhindernis für Frauen massiv", zeigt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, auf. "Der VSStÖ fordert eine 50-Prozent-Frauenquote in allen Entscheidungsstrukturen und Gremien, sowie den Ausbau von Mentoring- und Förderprogrammen für junge Wissenschaftlerinnen."

Täglich werden wir in den Medien und vor allem in der Werbung mit dem Prinzip "sex sells" konfrontiert: Den tradierten Schönheitsidealen eifern immer mehr junge Frauen nach, was nicht selten in Krankheiten wie Magersucht ein Ende findet. "Es braucht ein gesetzliches Verbot von sexistischer Werbung, nach Beispielen in der Schweiz und in Deutschland.
Dass Frauen nur als Objekte wahrgenommen werden, kann nicht länger toleriert werden", empört sich Wollner.

Die Lohnschere zwischen Männern und Frauen in Österreich klafft weit auseinander. "Lippenbekenntnisse zu ihrer Schließung gibt es viele. Der VSStÖ verlangt endlich die notwendigen gesetzlichen Regelungen, wie die innerbetriebliche Offenlegung der Gehälter und Sanktionsmaßnahmen bei ungleicher Bezahlung, zu erlassen. Selbst eine Steinzeit-Partei wie die ÖVP muss einsehen, dass gegen diese ökonomische Ungerechtigkeit vorgegangen werden muss", so Wollner abschließend. (Schluss) up/mp

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