FP-Deimek: ÖVP gegen Schutz unserer Kinder vor Handy-Kostenfallen

Telekom-Sprecherin Hakl macht Lobbypolitik für Mobilfunkunternehmen

Wien (OTS) - FPÖ-Konsumentesprecher NAbg. Gerhard Deimek reagiert mit Kopfschütteln auf die eiskalte Lobbypolitik der ÖVP für Mobilfunkunternehmen. Telekom-Sprecherin Hakl hat sich heute im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie klar gegen einen Antrag der FPÖ ausgesprochen, der Kinder und Jugendliche vor Kostenfallen in speziellen Jugendtarifen der Handyanbieter schützen soll. Sinngemäß argumentierte Hakl, dass die Tarife von "den paar Kunden" finanziert würden, die die Inklusivpakete bei Freiminuten und SMS überschreiten und dann mit hohen Rechnungen konfrontiert seien. Eine Rechnung von ein paar hundert Euro sei ein "guter Lerneffekt" für die Kinder und deren Eltern, argumentiere Hakl.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese konsumentenfeindliche Einstellung Hakls der ÖVP-Parteilinie entspricht", so Deimek, der auch darauf hinwies, dass ein Allparteienantrag zu diesem Thema derzeit nur am Widerstand Hakls scheitere. Deimek will den Antrag nun auch im Konsumentenschutz-Ausschuss einbringen und die Bereichssprecherin der ÖVP in die Pflicht nehmen.

Basis für den Antrag war ein Tariftest der Internet-Plattform Unzensuriert.at (abrufbar unter
http://www.unzensuriert.at/index.php?/archives/248-Unzensuriert-Handy
test-Alle-durchgefallen!.html ), der ergeben hatte, dass bei Überschreiten der Inklusiv-Pakete um etwa ein Drittel bei allen drei getesteten Mobilfunkanbietern (A1, T-Mobile und Orange) Monatsrechnungen zwischen 150 und 200 Euro drohen. Deimek fordert daher, dass die Handybetreiber verpflichtet werden, automatische Warnungen zu versenden, wenn 90 Prozent der Pakete aufgebraucht sind. Teure Mehrwertdienste wie MMS, Sondernummern oder SMS-Empfangsbestätigungen sollen bei Jugendtarifen automatisch deaktiviert sein und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Vertragsinhabers eingerichtet werden.

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