VP-Praniess-Kastner zum Ostbahnhof-Provisorium: Sicherheit der Fahrgäste muss oberste Priorität haben

VP fordert Einbindung der Betroffenen in bau- und verkehrstechnische Maßnahmen

Wien (OTS) - "Barrierefreiheit beinhaltet auch den
Sicherheitsaspekt im Straßenverkehr und sollte in Wien längst Standard sein", betont die Sprecherin für Menschen mit Behinderung der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, nachdem Vertreter/innen der Blindenverbände beim Ostbahnhof-Provisorium für geh- und sehbehinderte Menschen eine massive Sicherheitslücke aufgedeckt haben. Es sei unverständlich, so die VP-Mandatarin in Richtung der verantwortlichen Stadträte des Finanz- und Planungsressorts, warum man trotz intensiver und langer Vorbereitungszeiten rund um die Schließung des Südbahnhofes einfach auf die Sicherheit der geh- und sehbehinderten Fahrgäste vergessen habe.

Barrierefreiheit hat für SPÖ offensichtlich nur PR-Wert

"Scharfkantige Baustellentafeln, fehlende Blindenleitsysteme, Ampelanlagen ohne akustische Signale und das noch dazu an einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt sind schlichtweg eine Katastrophe. Hier zeigt sich, dass die SP-Stadtregierung das Konzept einer barrierefreien Stadt immer noch nicht verinnerlicht hat und stattdessen mit gelegentlichen PR-Maßnahmen von ihren Versäumnissen abzulenken versucht", ärgert sich Praniess-Kastner.

Begleitdienst als Sofortmaßnahme gefordert

Die Wiener ÖVP werde daher in der Gemeinderatssitzung am kommenden Freitag einen Antrag einbringen, um die Barrierefreiheit der Zugänge zum Ostbahnhof vehement einzufordern. "Wir fordern als Sofortmaßnahme einen Begleitdienst für geh- und sehbehinderte Menschen, damit sie den Ostbahnhof auch wirklich sicher erreichen können. Außerdem wird den Vertreter/innen der Stadt Wien, den Wiener Linien und den ÖBB dringend geraten, mit den Behindertenverbänden gemeinsam die baulichen und verkehrstechnischen Maßnahmen zu erarbeiten", so Praniess-Kastner abschließend.

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