Weinzinger: Üppige Entlohnung in staatsnahen Betrieben beenden

FPÖ für Gehaltsbeschränkungen für Manager staatsnaher Betriebe und Bankenmanager, die Bankenhilfspaket in Anspruch nehmen

Wien (OTS) - Der Rechnungshof zeigt in seinem jüngsten Bericht
auf, dass Manager staatsnaher Betriebe wesentlich mehr Einkommen als der Bundeskanzler beziehen. Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Lutz Weinzinger erneuerte heute die Forderung der FPÖ, "dass es für Manager staatsnaher Betriebe und Bankenmanager, deren Banken bzw. Versicherungen das Bankenhilfspaket in Anspruch nehmen, Gehaltsbeschränkungen geben muss."

Bereits im Dezember des Vorjahres, erinnerte der FP-Finanzsprecher, habe die FPÖ mittels Entschließungsantrag die Bundesregierung -insbesondere den Finanzminister und die Verkehrsministerin -aufgefordert, das Erforderliche zu veranlassen, damit die Gehälter der Manager staatsnaher Betriebe - etwa bei Verbund, ÖIAG, ÖBB, ASFINAG, aber auch beim ORF - und der Manager jener Banken und Versicherungen, die die staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen, mit der Höhe des Gehaltes des Bundeskanzlers gedeckelt werden."

"Mehr als augenscheinlich kommt nicht nur alle Jahre wieder die Weihnachtszeit, sondern zeigt auch der Rechnungshof zu Recht auf, dass es in den staatsnahen Betrieben - einmal mehr auf Kosten der Steuerzahler - eine sehr üppige Entlohnung gibt. Während die Bürger in unserem Land mit massiven Belastungen bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise konfrontiert sind, feiern die Spitzenmanager weiterhin bei Sekt und Kaviar. Die üppigen, sachlich nicht gerechtfertigten Privilegien müssen rasch ein Ende haben", forderte Weinzinger abschließend.

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