VCÖ: City-Maut für Wien wichtig

Volksbefragung erst nach City-Maut-Testphase durchführen

Wien (OTS) - Eine City-Maut in Wien verbessert die Lebensqualität für die Wiener Bevölkerung, betont der VCÖ. Die derzeit zur City-Maut geplante Vorgehensweise ist jedoch kontraproduktiv. Durch die Beschränkung auf die Innere Stadt ist die City-Maut zu klein, um Erfolge zu bringen. Der VCÖ spricht sich für eine Testphase einer Wiener City-Maut, zumindest auf der Fläche innerhalb des Gürtels, aus. Erst nach der Testphase soll über die Beibehaltung der City-Maut abgestimmt werden.

"Eine Volksbefragung über die Einführung der City-Maut hat wenig Sinn, das haben auch internationale Beispiele gezeigt", betont VCÖ-Experte DI Martin Blum. In Edinburgh, wo vor ihrer Einführung über die City-Maut abgestimmt wurde, wurde diese abgelehnt.

Anders in Stockholm und London: Hier wurde eine City-Maut ohne vorherige Befragung der Bevölkerung eingeführt. "Mit Erfolg: In Stockholm wurde eine spätere Befragung zur Beibehaltung der City-Maut von der Bevölkerung mit 'JA' beantwortet. Auch in London weiß die Bevölkerung die City-Maut zu schätzen, Ken Livingstone, der die City-Maut eingeführt hat, wurde als Bürgermeister wiedergewählt", so VCÖ-Experte Blum.

Damit die Vorteile einer City-Maut - weniger Verkehr, weniger Lärm, weniger Schadstoffe und eine höhere Verkehrssicherheit - in Wien offensichtlich werden, ist eine probeweise Einführung wichtig. "Erst nach einer Testphase soll eine Volksbefragung zur Beibehaltung der City-Maut durchgeführt werden", so VCÖ-Experte Blum. Gleichzeitig muss die City-Maut in Wien eine größere Fläche umfassen und zumindest innerhalb des Gürtels eingeführt werden.

Rückfragen & Kontakt:

VCÖ-Kommunikation
Eva Neumeier, Tel.: 01/8932697

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VCO0001