Heinisch-Hosek: Öffentliche Betriebe haben fast doppelt so viele Frauen in Führungspositionen wie Privatwirtschaft

Zum Stolz sein gibt es keinen Grund - verpflichtende Quote unumgänglich

Wien (OTS) - "16,1 Prozent aller Aufsichtsräte und 11,6 Prozent aller Vorstände in Betrieben der öffentlichen Wirtschaft sind Frauen. Das ist besser als in den Jahren davor, aber weit entfernt von 40 Prozent", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf den heutigen Rechnungshofbericht. Damit würden Betriebe in öffentlicher Hand deutlich mehr von Frauen gelenkt werden als in der Privatwirtschaft.

"Staatsnahe Betriebe haben fast doppelt so viele Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen wie die Privatwirtschaft. Das ist der richtige Weg. Aber zum Stolz sein gibt es keinen Grund. Wir müssen die Anstrengungen verstärken, um der Privatwirtschaft mit gutem Beispiel voranzugehen". Man werde nicht daran vorbeikommen, eine verpflichtende Quote einzuführen, so Heinisch-Hosek weiter. Denn ohne eine Verpflichtung würde man nur sehr langsam vorankommen. Und das sei wirtschaftlich unvernünftig. Denn wie EU-Studien belegen, bedeuten mehr Frauen an der Spitze auch ein höheres und nachhaltigeres Wirtschaftswachstum.

Es sei sehr erfreulich, dass der Rechnungshof die Anregung aufgegriffen habe, den Anteil von Frauen und Männern in den Aufsichtsräten und Vorständen auszuweisen. Denn mehr Transparenz bringt mehr Information. Und das werde uns sicher in der Debatte um mehr Frauen in Führungspositionen weiterbringen, sagte die Ministerin abschließend.

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