SP-Mörk ad Grüne: Vielfältiges Angebot der Stadt für Obdachlose

Wien kann nicht allein das Obdachlosenproblem Europas lösen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt hat bereits unmittelbar nach der Besetzung der Audimax an der Wiener Universität mit dort sich aufhaltenden Obdachlosen Kontakt aufgenommen und ein Wohnungshilfe-Team geschickt. Ob die Obdachlosen dort oder auch anderswo das vielfältige Angebot der Stadt annehmen, steht ihnen selbstverständlich frei. Bekanntlich gibt es einen so genannten harten Kern, der jede Wohnunterstützung seitens der Stadt konsequent ablehnt. Die Wiener Wohnungslosenhilfe hilft jedenfalls, wo sie gebraucht wird. Die Stadt Wien sorgt mit ihren eigenen Einrichtungen und mit der Finanzierung von Caritas oder anderen Partnerorganisationen dafür, dass die WienerInnen auf ihr soziales Netz, das dichteste Europas, vertrauen können", wies Dienstag SP-Gemeinderätin Gabriela Mörk die Kritik von Gemeinderätin Cammerlander von den Grünen zurück.

"Die Kritik am System der Wiener Wohnungslosenhilfe lauft aber ins Leere, weil dieses System europaweit an der Spitze steht", so Mörk weiter. Klar müsse aber auch sein, dass die Wiener Wohnungslosenhilfe in erster Linie für WienerInnen zur Verfügung stehe. Das sehe richtigerweise das Gesetz so vor. Mörk: "Wien kann nicht allein das Obdachlosenproblem Europas lösen und durch die von den Grünen verlangte Bereitstellung von Wohnmöglichkeiten auch für sich hier aufhaltende, wohnungslose AusländerInnen dem Sozialtourismus Vorschub leisten. Die einzelnen Staaten selbst sind aufgefordert, in ihren Bereichen gegen die Obdachlosigkeit die entsprechenden Maßnahmen zu setzen. Das ist ein Grundprinzip sozialer Gerechtigkeit in ganz Europa", schloss Mörk. (Schluss)

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