Grüne zu Einkommensbericht: "Spitzengehälter und Leistung gehen nicht Hand in Hand"

ÖBB führt die Negativ-Bilanz bei den Managergehältern an

Wien (OTS) - "Der heute vorgelegte Einkommensbericht belegt eindrucksvoll, dass in der staatsnahen Wirtschaft Spitzengehälter nicht unbedingt etwas mit Leistung zu tun haben", erklärte der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Werner Kogler. "Die staatsnahen Betriebe leisten damit keinerlei Vorbildwirkung für eine sinnvolle Anpassung der Managergehälter in der Wirtschaft. Bezeichnend ist auch, dass dort besonders üppige Gehälter lukriert werden, wo der Filz zwischen Politik und öffentlicher Wirtschaft am dicksten ist, etwa bei der Kärntner Kelag."

Die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser kritisierte vor allem die Negativ-Bilanz der ÖBB in Sachen Managergehälter. "Wenn etwa der Ex-ÖBB-Vorstand Martin Huber mit 726.900 Euro brutto jährlich eines der höchsten Gehälter der öffentlichen Wirtschaft erhielt, obwohl er riesige Spekulationsverluste sowie ein immer schlechter werdendes Bahnangebot zu verantworten hat, so stimmt hier grundsätzlich etwas nicht. Das ist mehr als das dreifache des Bundeskanzlergehaltes." 10 von 20 Spitzengagen-Unternehmen sind ÖBB-Gesellschaften, stellte Moser fest. "Angesichts des serienmäßigen Missmanagements sind die Spitzengehälter nicht nur Spott und Hohn für die SteuerzahlerInnen, sondern auch Negativ-Rekord aus der Schwarz-Blau-Orangen-Aufsichtsrats- und Vorständezeit."

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