FPÖ-Zanger: "Hat Fohnsdorf noch mehr zu verbergen?"

Wien (OTS) - Der steirische Landesparteiobmann-Stellvertreter, FPÖ-Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger, äußert sich anlässlich der nun doch beschlossenen Rechnungshof-Prüfung der Gemeinde Fohnsdorf kritisch: "Warum wird nur ein Teil geprüft und nicht gleich umfassend? Gibt es da etwa noch etwas zu verbergen?"

Von Wolfgang Zanger schon lange gefordert - von SPÖ und ÖVP nach wochenlangem Hin und Her nun doch am Montag beschlossen: Die Prüfung der Gemeinde Fohnsdorf durch den Rechnungshof. Zanger: "Die zahlreichen steirischen Pleite-Gemeinden zeigen wie notwendig eine umfassende Rechnungshofprüfung wäre! Dass man sich von Seite der Landesregierung nun doch dazu entschlossen hat die Causa "Fohnsdorf" dem Rechnungshof zu übergeben, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung."

Der Haken an der Sache: Die Prüfung wird eingeschränkt und bezieht sich nur auf Teile. Der FP-Rechnungshofsprecher dazu: "Besser als gar keine Prüfung - jedoch frage ich mich, warum diese Einschränkungen? Hat Fohnsdorf noch mehr zu verbergen?" Für Zanger ist klar: "Man muss nicht nur Wege für eine Sanierung finden, sondern eine umfassende Lösung beschließen." Laut Zanger ist es "eine Gesetzeslücke, die dem Rechnungshof nicht ermöglicht, selbst aktiv zu werden".

Abschließend will Zanger wissen lassen: "Zwar ist es schade, dass halbe Sachen gemacht werden und die Prüfung nicht umfassend erfolgt, jedoch wünschen auch wir Freiheitliche uns eine schnelle und effiziente Durchführung der Prüfung der Gemeinde Fohnsdorf!".

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