Die vermeidbare Energiekrise

Der Welt droht ein Energienotstand, wenn wir weiter auf Öl und Gas setzen

Wien (OTS) - Irgendwann in einer Winterwoche zwischen 2012 und
2025 kommt es zum Energienotstand: Die Lichter gehen aus, die Wohnungen und Häuser bleiben kalt. Die Menschen frieren, sie haben keinen Strom mehr. Mit dieser dramatischen Schilderung rüttelt das brandaktuelle Buch "Die vermeidbare Energiekrise" von Dr. Heinrich G. Kopetz auf. In dieser auf wissenschaftlichen Fakten und energiepolitischen Realitäten aufbauenden Neuerscheinung geht Kopetz den Fragen

  • Warum droht ein Energienotstand?
  • Wie kann er verhindert werden?
  • Wer trägt die Verantwortung für eine sichere Energieversorgung in der Zukunft?

nach. Wie ein roter Faden zieht sich ein Credo durch das Buch: Um einen Energienotstand zu vermeiden und gleichzeitig den Klimawandel zu bremsen, müssen wir dringendst auf erneuerbare Energieformen wie Solarstrahlung, Biomasse, Wind, Wasserkraft umsteigen. Damit wird die Energieversorgung wieder sicher.

Die sieben Hauptthesen im Buch "Die vermeidbare Energiekrise" von Heinrich G. Kopetz:

1. Wir steuern auf einen Energienotstand zu

Ein Energienotstand in Form einer vorübergehenden Unterbrechung der Energieversorgung droht, wenn die traditionelle Energiepolitik mit Öl, Gas und Kohle als Hauptenergieträger fortgesetzt wird, weil die Produktion von Erdöl in den kommenden Jahren, jene von Erdgas einige Jahre später, weltweit zurückgeht und der internationale Streit um die knappen Mengen zu Versorgungsengpässen führen kann.

2. Politik ignoriert unangenehme Tatsachen

Die Möglichkeit eines Energienotstandes wird in der öffentlichen Debatte weitgehend ignoriert. Daher gibt es auch keine ausreichende politische Bereitschaft, einen möglichen Energienotstand zu verhindern. Dieses Ausblenden unangenehmer Entwicklungen wird durch die Öffentlichkeitsarbeit der fossilen Energiewirtschaft begünstigt, weil diese die Situation optimistischer darstellt als es Berichte internationaler Organisationen und unabhängiger Fachleute vorgeben.

3. Wegen falscher Fakten und Einschätzungen wird sichere Energieversorgung verschleppt und kaum Vorsorge getroffen

Durch das Ignorieren unangenehmer Fakten geht wertvolle Zeit für strukturelle Umstellungen der Energieversorgung auf erneuerbare Energien verloren, Zeit, die dann in Zeiten der Energiekrise fehlen wird.

4. Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist unausweichlich

Es gibt nur eine erfolgreiche Strategie um Energiekrisen zu verhindern: der rasche Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle und der Umstieg auf einen Mix aus erneuerbaren Energien, besserer Effizienz und auf Energiesparen.

5. Unumgänglich: Mehr als 66 Prozent erneuerbare Energie bis 2030 - 100 Prozent erneuerbarer Energieeinsatz sind möglich

Die Zeit dazu wird immer knapper: Wenn Österreich sofort die notwendigen Rahmenbedingungen schafft, ist es möglich, bis 2020 mehr als 40 Prozent, bis 2030 mehr als 66 Prozent und bis 2040/2050 100 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken.

6. Für die Energiewende sind eine Kohlendioxid-Abgabe, eine Ressourcenabgabe und ein großzügiges Förderprogramm notwendig

Um auf eine sichere Energieversorgung mit erneuerbaren Energieträgern umzustellen, ist Folgendes notwendig: eine Kohlendioxidsteuer, eine Ressourcenabgabe, ein großzügiges stabiles Förderprogramm sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung und der erneuerbaren Gasversorgung. Außerdem ist eine umfassende, sachliche Information der Bevölkerung über die Vorteile einer Energiewende unabdingbar.

7. Klimaschutzpolitik: Treibhausgase drastisch senken

Ein wichtiger Nebeneffekt dieses Umbaues der Energieversorgung ist der dramatische Rückgang der Treibhausgase und damit die Erfüllung der Verpflichtungen aus den Klimaverträgen. Der Umbau des Energiesystems ist der einzig sinnvolle Weg, um die Treibhausgase dauerhaft zu senken und daher auch die einzig vernünftige Antwort auf die Forderungen, die sich aus der Konferenz in Kopenhagen ergeben werden.

Informationen zum Buch:
Herausgeber Österreichischer Biomasse-Verband
ISBN 978-3-7059-0307-4
Preis 19,50 Euro inkl. 10 % MwSt.

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