BZÖ-Bucher: Rettung der Hypo Alpe Adria richtig und wichtig

Verantwortung der Manager und der Aufsicht klären - "Gegen die Kriminalisierung des Bundeslandes Kärnten"

Wien (OTS) - "Die Rettung der Hypo Alpe Adria ist im Interesse des Finanzstandortes Österreich und im Interesse der Sparer und Mitarbeiter der Bank richtig und wichtig gewesen", erklärt BZÖ-Bündnisobmann und Klubobmann Josef Bucher heute, Dienstag, in einer Stellungnahme.

Bucher plädiert aber auch dafür, die Verantwortung für die wirtschaftliche Schieflage der Hypo zu klären, "und diese liegt weder bei der Landespolitik, dem BZÖ oder dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider, sondern einerseits klar bei den ehemaligen Managern der Bank und ihren riskanten Geschäften in Südosteuropa, andererseits an der staatlichen Finanzmarktaufsicht (FMA) und den Finanzbehörden wie etwa der Nationalbank, die kläglich bei der Kontrolle der Manager und ihrer Geschäfte versagt haben", betont der Bündnisobmann und Klubobmann und plädiert für eine Reform der Finanzmarktaufsicht und dafür, die ehemaligen Manager zur Verantwortung zu ziehen.

Bucher verwehrt sich zudem entschieden "gegen die Kriminalisierung des Bundeslandes Kärnten": "Nicht nur die Hypo Alpe Adria, sondern auch andere Banken mussten durch den Staat und den Steuerzahler gerettet oder gestützt werden! Nach einer Aufstellung des Finanzministeriums selbst wurden bisher insgesamt 30 Milliarden Euro an Kapital, Garantien und Haftungen an Österreichs Banken vergeben! Darunter die rote BAWAG und die schwarze Raiffeisen. Jetzt mit dem Finger auf Kärnten zu zeigen, wie SPÖ und ÖVP es tun, ist daher völlig unzulässig! Was für alle heimischen Banken in allen Bundesländern gilt, das muss nämlich auch für Kärnten und die Hypo gelten!"

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